19. September 2017, 14:39
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Baufinanzierung: Die sechs teuersten Fehler

4. Niedrige Tilgung verlockt zu teuren Krediten

Kredite mit Mindesttilgung von einem Prozent der Kreditsumme pro Jahr verlocken laut Finanztest viele Käufer, da mit ihnen auch hohe Kaufpreise in Großstädten finanzierbar wirken.

Baufinanzierung: Die zehn teuersten Fehler

Quelle: Finanztest 10/2017

Eine solche Finanzierung sei hochriskant, da Schulden so nur sehr langsam abgebaut würden und nach einigen Jahren ein Anschlusskredit zu möglicherweise höheren Zinssätzen nötig wäre.

Finanztest empfiehlt daher eine Tilgung von mindestens zwei, besser noch drei oder vier Prozent, damit die Schuldenfreiheit vor Rentenbeginn erreicht ist.

5. Kurze Zinsbindung steigert Zinserhöhungsrisiko

Zwar habe eine kurze Zinsbindung niedrige Zinssätze zur Folge, jedoch berge sie das Risiko höherer Zinsen beim Abschluss des Anschlusskredits, besonders wenn kurze Zinsbindung und niedrige Tilgung kombiniert wurden.

Der Käufer oder Bauherr solle sich daher vor jedem Darlehensangebot ausrechnen lassen, wie hoch die Raten nach dem Ende der Zinsbindung ausfallen, falls der Zinssatz für den Anschlusskredit auf fünf oder sechs Prozent steigt.

6. Staatliche Förderung bleibt ungenutzt

Verschiedene staatliche Programme bieten finanzielle Unterstützung für Bauherren an, so zum Beispiel für energieeffiziente Häuser und Wohnungen oder Familien mit Kindern.

Diese Fördertöpfe seien jedoch oft unbekannt und werden von Banken nicht empfohlen. Daher müssen Bauherren sich wahlweise bei Gemeinde, Landrat oder auf der Internetseite baufoerderer.de des Verbraucherzentrale Bundesverband informieren. (bm)

Foto: Shutterstock

 

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