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3. Februar 2017, 08:31
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Catella: Hohe Investmentaktivität an deutschen B-Standorten

Catella Property hat im vergangenen Jahr bundesweit über 20 Immobilientransaktionen begleitet. Das Ergebnis basiere vor allem auf Abschlüssen jenseits der fünf Top-Standorte. Die vermittelten Transaktionen verteilten sich nach Angaben des Unternehmens auf insgesamt sieben Asset-Klassen.

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Ein Großteil der studentischen Wohnportfolios wurde in B- und C-Städten vermittelt.

Catella hat das Geschäftsjahr 2016 mit über 20 Immobilientransaktionen abgeschlossen, vor allem zweiten Jahreshälfte habe dazu beigetragen, mit 16 begleiteten Transaktionen. Die vermittelten Transaktionen verteilten sich nach Angabe von Catella geografisch über das gesamte Bundesgebiet, 57 Prozent entfielen auf die Standortkategorie B-, C- und D-Standorte. Dort sei die Markttransparenz geringer.

Vermittlung: Büroimmobilien auf Platz eins

Analog zur Entwicklung des deutschen Gewerbeimmobilienmarktes, habe das Unternehmen am häufigsten Büroimmobilien vermitteln können, gefolgt von Logistik und Einzelhandel. 43 Prozent aller Abschlüsse würden auf diese drei Asset-Klassen entfallen.

Aufgefallen seien dabei zwei Vermittlungen im Healthcare Bereich mit einem Volumen über 100 Millionen Euro, in Niedersachsen und Bayern. Ein noch eher kleinerer, aber wachsender Anteil, sei auf das Segment “Mixed-use” entfallen.

Besonders zugenommen habe die Transaktionsberatung bei Wohnimmobilien (Geschosswohnungsbau, Studentisches Wohnen). Die Geschosswohnungsbauten hätten sich überwiegend in den A-Städten befunden, ein Großteil des studentischen Wohnportfolios in B- und C-Standorten.

Core-Immobilien bleiben wichtig

Zusammengefasst lasse sich aus Catellas Vermittlungsaktivitäten folgender Trend ableiten: Das Prädikat “Core” spiele bei Kunden weiterhin eine entscheidende Rolle, wenngleich verstärkt in B- und C-Standorten gesucht werde.

In den A-Standorten würden Investoren aufgrund mangelnder Core Büroobjekte und erhöhter Preise auf die “Value-add” Risikoklasse ausweichen. Wohnwirtschaftliche Projektentwicklungen würden die wachstumsstarken Metropolregionen prägen und seien bereits früh auf dem Investitionsradar zahlreicher Wohninvestoren. Wohnportfoliotransaktionen werden laut Catella in 2017 aufgrund hoher Liquidität in B- und C-Standorten stattfinden. (kl)

Foto: Shutterstock

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