20. April 2017, 11:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die Top Fünf Gründe für den Immobilienkauf

Frauen sind skeptischer, wenn es um den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung geht und halten Immobilien für weniger krisensicher als Männer. Einig sind sich Frauen und Männer allerdings darüber, welcher Grund für sie der wichtigste beim Kauf ist.

Haus-kauf-paar-schluessel-makler-shutterstock 105669041 in Die Top Fünf Gründe für den Immobilienkauf

Altersvorsorge, Mietfreiheit und günstige Zinsen sind die drei wichtigsten Gründe, aus denen sich Männer und Frauen für den Kauf einer Immobilie entscheiden.

Frauen und Männer entscheiden sich aus unterschiedlichen Gründen für den Kauf einer Immobilie. Grundsätzlich sind Männer optimistischer: Knapp ein Viertel der befragten Männer hält Immobilien für eine krisensichere Anlage, nur 15 Prozent der Frauen stimmen dem zu. Das sind Ergebnisse des Immobilienbarometers von Interhyp und Immobilienscout24.

Altersvorsorge auf Platz eins

Einig seien sich beide Geschlechter darin, dass die Altersvorsorge der wichtigste Grund für den Erwerb eines Hauses oder einer Eigentumswohnung ist (Männer 56 Prozent, Frauen 57 Prozent).

Unterschiedlich denken sie über Finanzierung und Miete: 40 Prozent der Männer würden laut Interhyp aufgrund der niedrigen Zinsen eine Immobilie kaufen (Frauen: 32 Prozent). Für die Frauen überwiege, dass sie keine Miete mehr zahlen müssen. Das haben 45 Prozent der Frauen angegeben und 38 Prozent der Männer.

 

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

Grund-immobilienkauf in Die Top Fünf Gründe für den Immobilienkauf

Quelle: Interhyp 2017, eigene Darstellung

Doch es gebe nicht nur geschlechterspezifische Unterschiede, sondern auch geschlechterübergreifende mit Blick auf die Altersstruktur. Demnach hält laut Umfrage mehr als jeder Dritte (38 Prozent) der über 60-Jährigen Immobilien für krisensicher. In der jüngsten Umfragegruppe (18-29 Jahre) glaube dies nur knapp jeder Achte (13 Prozent).

Vertrauen in Finanzprodukte

Jüngere Menschen seien eher bereit, in andere Finanzprodukte zu investieren als ältere. Fast ein Viertel der über 60-jährigen habe angegeben, dass sie kein Vertrauen in andere Finanzprodukte als Immobilien besitzen, dem stehen nur sieben Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen gegenüber.

Für das aktuelle Immobilienbarometer befragten ImmobilienScout24 und Interhyp 2.548 Kaufinteressenten. Die Erhebung fand im Februar 2017 statt. (kl)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

2 Kommentare

  1. Eine abbezahlte Immobilie entweder zur Vermietung oder zur Eigennutzung ist ein wichtiger Baustein zur Altersvorsorge. Dadurch spart man sich entweder Miete oder erzielt zusätzliche Einnahmen.

    Kommentar von S. Rodenberg — 20. April 2017 @ 18:54

  2. Zunächst einmal ist der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung eine Investition in einen Sachwert. Das schätzt gerade der am höchsten, der in Krisenzeiten um sein angelegtes Geld fürchtet. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es sich dabei um eine inflationssichere Investition handelt – und eine steuerlich interessante dazu. Schließlich sind Gewinne aus Wertsteigerungen einer Immobilie nach zehn Jahren steuerfrei.

    Kommentar von Heinz Kreutz — 20. April 2017 @ 13:23

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Wie die Versicherer das Nadelöhr erweitern

Makler stoßen beim Gespräch mit dem Kunden immer wieder auf einen hatnäckigen Vorbehalt gegenüber der BU: das Verhalten der Versicherer im Leistungsfall oder vielmehr die Angst vor der Nichtleistung.

Gastbeitrag von Markus Kruse, Assekurata Solutions GmbH, und Christian Schwalb, BU-Expertenservice GmbH

mehr ...

Immobilien

Immobilienpreisanstieg im Norden und Osten weniger schwunghaft

Die Preise für Wohnimmobilien im Norden und Osten Deutschlands steigen im ersten Quartal 2018 weiter – für Wohnungen allerdings mit gedrosseltem Tempo. Laut Trendindikator Immobilienpreise des Finanzdienstleisters Dr. Klein (DTI) ist die Entwicklung in Berlin nach wie vor am dynamischsten: Im Jahresvergleich kosten Wohnungen über 15 Prozent mehr, verglichen mit dem vorigen Quartal sind Häuser um rund vier Prozent teurer.

mehr ...

Investmentfonds

Stimmung in der Finanzbranche sinkt

Die Stimmung in der Finanzbranche ist schlechter als im Vorquartal. Doch bleibt sie auf einem hohen Niveau. Die längerfristigen Erwartungen in der Finanzindustrie sind positiv. Die Ergebnisse im Detail: 

mehr ...

Berater

Deutsche haben ihre Finanzen im Griff – nach eigener Einschätzung

Die Deutschen sind überzeugt davon, gut mit ihrem Geld umgehen zu können. Mehr als drei Viertel haben nach eigenen Angaben einen sehr guten oder guten Überblick über ihre Einnahmen und Ausgaben. 88 Prozent beschäftigen sich regelmäßig mit ihren Ausgaben, 22 Prozent sogar täglich. Das sind Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Immobilienkauf: Notartermin platzt – kein Schadensersatz

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem Urteil vom 13. Oktober 2017 – AZ.: V ZR 11/17 – die Haftung eines potenziellen Verkäufers einer Eigentumswohnung bei einem geplatzten Notartermin nur in Ausnahmefällen bejaht.

Gastbeitrag von Oliver Renner, Rechtsanwälte Wüterich Breucker

mehr ...