Drei Gründe für die eigene Immobilie

Warum wollen die Deutschen ein Haus bauen? Was ist der Vorteil gegenüber Bestandsimmobilien? Und wie sieht die Wunschimmobilie aus? Diese Fragen stellte der Bauherren-Berater Almondia Immobilienbesitzern und künftigen Häuslebauern im Rahmen seiner Bauherren-Studie 2017.

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Die Preise für Neubauimmobilien sind in den vergangenen Jahren gestiegen, daher müssen Bauherren genau planen, um Mehrkosten zu vermeiden.

Die meisten Deutschen bauen ein eigenes haus, um mietfrei Wohnen zu können. Das geht aus der Bauherren-Studie 2017 des Bauherren-Beraters Almondia hervor. Gefragt nach den Motiven für den Hausbau geben 80 Prozent den Wunsch vom mietfreien Wohnen an, 65 Prozent wollen einen eigenen Garten und 64 Prozent sehen Immobilien als Geldanlage.

Im Juli 2017 befragte der Bauherren-Berater Almondia 1.046 Bundesbürger. Die Hälfte der Befragten hat innerhalb der vergangenen fünf Jahre ein selbstgenutztes Haus gebaut. Die andere Hälfte der Studienteilnehmer plant einen Bau für die nächsten zwei Jahre und hat teilweise auch schon ein Baugrundstück.

Die Wunschimmobilie

„Gerade wenn der Nachwuchs unterwegs ist, wächst bei vielen Familien der Wunsch nach einem eigenen Nest. Die Kinder sollen in einem stabilen und sicheren Umfeld aufwachsen“, sagt Christian Vatter von Rlevance Consulting. Er hat ergänzend zur Almondia-Studie Interviews mit Bauherren durchgeführt.

Die Wunschimmobilie ist demnach im Schnitt 160 Quadratmeter groß und steht auf einem Grundstück mit 700 Quadratmetern Fläche, mit viel Abstand zum Nachbarn.

Immobilie nach eigenen Wünschen

Der Diplom-Psychologe Vatter ist auch der Frage nachgegangen, warum Neubauimmobilien Bestandsimmobilien vorgezogen werden. Obwohl sich der Traum von den eigenen vier Wänden mit geringerem Zeitaufwand und weniger Mühen realisieren lassen würde. „Das Urteil der interviewten Bauherren war eindeutig: Wenn sie schon so viel Geld ausgeben, dann möchten sie das Haus auch nach eigenen Wünschen gestalten“, sagt Vatter.

„Die Zinsen sind auf einem historischen Tiefstand. Da nutzen viele die Gunst der Stunde, um sich den langgehegten Wunsch vom eigenen Heim zu erfüllen. Die andere Seite der Medaille ist, dass der Boom das Bauen auch teurer gemacht hat“, sagt Dr. Gordian Rättich, Geschäftsführer des Bauherren-Beraters Almondia.

Daher sei es besonders ärgerlich, wenn durch Fehlplanungen teure Zusatzkosten entstehen. „Die Bauherren haben zwar eine Vorstellung, wie ihr Traumhaus aussehen soll. Da aber meist die Erfahrung fehlt, übersehen sie oft wichtige Details wie den fehlenden Wasseranschluss für die Waschmaschine“, sagt Rättich. (kl)

Foto: Shutterstock

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