19. September 2017, 09:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohneigentum: Deutsche glauben an Wertsteigerung

Ein Großteil der Bundesbürger träumt davon, die eigenen vier Wände zu besitzen. Doch wie zufrieden sind die Eigentümer im Nachhinein mit ihrer Entscheidung? Und wo wird die Wertentwicklung der eigenen Immobilie am positivsten betrachtet? Die Wohntraumstudie 2017 von Interhyp liefert Antworten.

Wohneigentum: Deutsche glauben an Wertsteigerung

Die deutschen Immobilieneigentümer sind überwiegend glücklich mit der eigenen Immobilie.

Das eigene Zuhause zu besitzen und nach den persönlichen Wünschen gestalten zu können, ist beinahe ein Garant für Zufriedenheit. Das geht aus der Wohntraumstudie 2017 von Interhyp hervor.

91 Prozent der Befragten seien demnach glücklich über ihre Entscheidung eine Immobilie gekauft oder gebaut zu haben. Dabei hätten viele positive Erinnerungen an Bau oder Kauf, wie zum Beispiel den Tag des Einzugs (20 Prozent), die Unterschrift unter dem Kaufvertrag (fünf Prozent) oder das Gefühl “etwas Eigenes” zu besitzen (fünf Prozent).

Weniger Sorgen durch finanzielle Belastung

Trotz der verbreiteten Zufriedenheit unter den Eigentümern biete der Schritt ins Eigenheim auch Stressfaktoren. Jedoch sei die nach wie vor größte Herausforderung, die der finanziellen Belastung durch Kredite, im Vorjahresvergleich um fünf Prozent zurückgegangen.

Laut Interhyp bereitet die Kreditbelastung nur noch 58 Prozent der Eigentümer Sorgen, was sich auf niedrige Zinsen und folglich geringere Zahlungen zurückführen lasse.

Auf diesen Stressfaktor folgen unkalkulierbare Zusatz- oder Baunebenkosten (56 Prozent), mehr Notwendigkeit selbst mitzuarbeiten als geplant (51 Prozent), Verzögerungen bei der Fertigstellung (47 Prozent) und Streitgkeiten unter den Bauherren (22 Prozent).

Seite zwei: Wo die glücklichsten Eigentümer leben

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Startschuss für BARMER eCare im November

Im November startet die BARMER den Aufbau ihrer elektronischen Patientenakte (ePA) mit Namen BARMER eCare. Dabei wird sie von IBM unterstützt, das IT-Unternehmen hat heute den Zuschlag dafür erhalten. Von der elektronischen Patientenakte der BARMER werden die rund 9,1 Millionen Versicherten der Kasse ab dem 1. Januar 2021 profitieren.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsnot gibt es nicht!

In Berichten über die Situation auf den Wohnungsmärkten in den deutschen Städten wird diese immer wieder als Wohnungsnot bezeichnet. Jedoch stellt sich heute die Lage deutlich anders und differenzierter da. Ein Beitrag von Dr. Günter Vornholz, Prof. für Immobilienökonomie an der EBZ Business School in Boch.

mehr ...

Investmentfonds

Die Folgen der Einhornplage

In den vergangenen Monaten haben sich sogenannte Value-Aktien im Vergleich zu Growth-Titeln dramatisch schwach entwickelt. Die Gründe und wie es weitergeht.

mehr ...

Berater

Altersversorgung: Leistungen von Seelotsen sind beitragspflichtig

Die Altersversorgung eines Seelotsen: So richtig bAV ist es nicht, aber was ist es dann? Was man nun weiss: Ihre Leistungen sind beitragspflichtig. Da hilft die Nähe zur bAV nicht. Das hat jüngst das höchste deutsche Sozialgericht entschieden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia schließt zwei Fonds und bringt einen neuen

Die Patrizia AG hat über ihre Tochtergesellschaft Patrizia GrundInvest ihren mittlerweile elften Publikumsfonds aufgelegt. Zwei andere alternative Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger wurden hingegen voll platziert und damit geschlossen.

mehr ...

Recht

Schimmelbildung und Streit mit dem Vermieter vermeiden

Schimmel in Innenräumen ist ein häufiger Streitgegenstand in Mietrechtsangelegenheiten, und auch in Bauschadengutachten nimmt der Schimmelpilzbefall eine immer größere Bedeutung ein. Wie sich das verhindern lässt.

mehr ...