25. Oktober 2017, 14:34
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Preise für Häuser steigen stärker als für Wohnungen

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser kletterten nach den Ergebnissen des Europace Hauspreis-Index (EPX) im Monat September um 0,55 Prozent. Bei Eigentumswohnungen fiel der Anstieg geringer aus.

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Die Preise für Eigentumswohnungen legten im September um 0,22 Prozent zu.

Selten haben sich die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland in den Segmenten Bestandshäuser, Neubauten und Eigentumswohnungen nach Aussage der Europace AG so gleichmäßig entwickelt, wie im September 2017: Die aktuelle Auswertung des Europace Hauspreis-Index (EPX) zeige für Ein- und Zweifamilienhäuser – egal ob Neubau oder Bestandsimmobilie – einen Preisanstieg um 0,55 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Auch Wohnungen seien teurer geworden, jedoch lediglich um 0,22 Prozent. Für den Gesamtindex ergebe sich für den Monat September ein Anstieg um 0,44 Prozent. Die Tendenz laute daher für alle vier Teil-Indizes „leicht steigend“.

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Da die Preise von Monat zu Monat häufig schwanken, lohnt sich laut Europace auch ein Blick auf die mittelfristige Entwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat. Während Neubauten um 5,28 Prozent und Bestandsimmobilien um 6,10 Prozent teurer wurden, mussten Kunden für Eigentumswohnungen durchschnittlich 7,40 Prozent tiefer in die Tasche greifen. Über alle drei untersuchten EPX-Segmente hinweg ergebe dies einen Anstieg um 6,24 Prozent gegenüber September 2016.

„Von Preisexplosionen kann also allgemein weiterhin keine Rede sein“, kommentiert Stefan Kennerknecht, Vorstand der Europace AG. „Das hat auch das IW Köln kürzlich wieder festgestellt. Aber das Interesse an Immobilien ist ungebrochen; ‚Betongold‘ bleibt ein lohnendes Investment – für Selbstnutzer und Vermieter.“ (bk)

Foto: Shutterstock

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