27. Februar 2017, 08:00
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Immobilien-Preisniveau: Vervielfältiger in schwindelerregenden Höhen

Ein wichtiger Indikator für das Preisniveau von Immobilien ist der sogenannte Vervielfältiger. In manchen Metropolen hat er zwischenzeitlich Werte erreicht, die noch vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten wurden.

Immobilien-Preisniveau

“Die Immobilienpreise sind auch 2016 weitergewachsen“, sagt Dr. Maike Brammer, Leiterin Research bei Engel & Völkers.

“Die anhaltend hohe Nachfrage nach Zinshäusern und die Knappheit des Angebots haben die Preise auch in 2016 weiterwachsen lassen”, sagt Dr. Maike Brammer, Leiterin Research bei Engel & Völkers (E&V).

Und auch Oliver Moll, Inhaber und Geschäftsführer von Moll & Moll Zinshaus bestätigt: “Nach wie vor übersteigt die Nachfrage das Angebot bei Weitem. Wir und andere große Makler sind eigentlich so gut wie ausverkauft.”

Vervielfältiger: Indikator für das Preisniveau

Ein wichtiger Indikator für das Preisniveau von Immobilien ist der sogenannte Vervielfältiger. Er gibt die Kaufpreise von Zinshäusern als das Vielfache der Jahresmieteinnahme an. Dabei wird die Nettomiete ohne Nebenkosten angesetzt.

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht dies: Ein Mehrfamilienhaus mit 600 Quadratmetern Wohnfläche, das im Schnitt eine Miete von 9,50 Euro pro Quadratmeter erbringt, erzielt eine Jahresmieteinnahme von 68.400 Euro.

Wenn dieses Objekt zum 18-Fachen der Jahresmiete am Markt angeboten wird, so bedeutet dies, dass ein Kaufpreis von 1,23 Millionen Euro zu entrichten ist. Wird dieselbe Immobilie zum 22-Fachen angeboten, so sind 1,5 Millionen Euro zu zahlen.

Wert von 29,5 in München

Nach Angaben von E&V hat der Höchstwert für Vervielfältiger in guten Lagen von München bereits ein Niveau von 29,5 erreicht – ein Wert, der noch vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten wurde.

Seite zwei: Kaum noch ertragreiche Objekte

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