2. März 2017, 09:18
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Wohnimmobilien: Ab einer Stunde Arbeitsweg wird umgezogen

Nach einer Studie von Immowelt nehmen 56 Prozent der Deutschen maximal eine Stunde Arbeitsweg in Kauf, bevor sie näher an ihren Arbeitsort ziehen. Wichtigste Motivation zum Pendeln ist die Zufriedenheit mit dem Wohnort.

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2015 kündigten etwas mehr Mieter aus privaten Gründen als aus beruflichen ihre Wohnung.

Arbeitswege gehören zum Alltag aller Berufstätigen, doch nach einer Stunde Fahrzeit ist für die meisten das Maß voll, so Immowelt. 56 Prozent der Deutschen finden demnach eine Anfahrt von 60 Minuten und weniger zur Arbeitsstelle zumutbar – bei längeren Arbeitswegen würden sie lieber den Wohnort wechseln.

Das zeigt eine repräsentative Studie des Portals. Für neun Prozent der Pendler sei die Schmerzgrenze sogar schon bei 20 Minuten Fahrdauer erreicht.

Lieber Pendeln als Umzug

Nicht wenige Menschen nehmen aber noch längere Wege in Kauf. Jeder Fünfte (22 Prozent) würde bis zu zwei Stunden und mehr Fahrdauer zur Arbeit tolerieren.

Nach der Motivation befragt, nennt die große Mehrheit aller Pendler (76 Prozent) ihre Zufriedenheit mit dem bestehenden Wohnort als wichtigsten Grund. Für 13 Prozent ist es laut Immowelt schlicht eine Frage des Geldes: Sie könnten sich in der Nähe ihres Arbeitsortes aufgrund höherer Wohnkosten keine gleichwertige Wohnung leisten. In beiden Fällen erscheine das Pendeln gegenüber einem Umzug als das kleinere Übel.

Familien vermeiden lange Arbeitswege

Mit Nachwuchs im Haus sinkt die Bereitschaft zu langen Pendelfahrten deutlich: 63 Prozent der Haushalte mit Kindern suchen sich ein neues Zuhause näher am Arbeitsort, wenn die Fahrtzeit eine Stunde übersteigt.

Die tägliche Belastung durch lange Arbeitswege beeinträchtigt die Lebensqualität der Familien offenbar stärker als ein einmaliger Umzug, so Immowelt. Alleinlebende nehmen im Gegensatz mehr Strecke in Kauf: Nur 51 Prozent der Singles ziehen bereits ab einer Stunde Arbeitsweg um. (bk)

Foto: Shutterstock

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