Nachfrage nach deutschen Wohnimmobilien ungebrochen

Das Transaktionsvolumen auf dem Wohninvestmentmarkt liegt im ersten Halbjahr 2017 deutlich über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraumes. Besonders beliebt seien nach wie vor Objekte in den Metropolen. Das geht aus einer Analyse von CBRE hervor.

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Deutsche Wohnimmobilien bleiben bei in- und ausländischen Investoren beliebt.

Im ersten Halbjahr 2017 wurde auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt ein Transaktionsumsatz von insgesamt 5,9 Milliarden Euro mit dem Handel von Wohnpaketen und Wohnanlagen ab einer Größenordnung von mindestens 50 Wohneinheiten erzielt. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE.

„Die Nachfrage nach deutschen Wohnimmobilien seitens institutioneller Investoren und den auf dieses Segment spezialisierten Immobiliengesellschaften ist ungebrochen hoch“,sagt Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland. Im ersten Halbjahr habe das Transaktionsvolumen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um eine Milliarde Euro beziehungsweise 22 Prozent zugelegt.

Während laut CBRE im ersten Quartal überwiegend Wohnportfolios des mittleren Größensegments gehandelt wurden, sei das zweite Quartal maßgeblich von Portfoliotransaktionen im dreistelligen Millionenbereich geprägt. Das Transaktionsvolumen in der Größenklasse von 100 Millionen Euro und mehr habe sich in den ersten sechs Monaten auf insgesamt 2,9 Milliarden Euro akkumuliert, knapp die Hälfte des gesamten Investmentvolumens.

Topstandorte bleiben auf den ersten Plätzen

Besonders hoch sei das Transaktionsvolumen in den Topstandorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart fest, wo insgesamt rund 3,7 Milliarden Euro allokiert seien. Allen voran steht der Wohnimmobilienmarkt Berlin im Mittelpunkt der nationalen, aber vor allem auch der internationalen Investoren.

„Allein hier wurden Wohnpakete und Wohnanlagen im Wert von 1,7 Milliarden Euro gehandelt“, sagt Konstantin Lüttger, Head of Residential Investment bei CBRE in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum habe sich das allokierte Kapital damit um ein Drittel gesteigert.

Seite zwei: Projektentwicklungen + Druck auf Renditen

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