Anzeige
6. April 2017, 09:07
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohninvestments: Dynamik trotz Produktmangel

Der Mangel an Produkten prägt den Wohninvestmentmarkt weiterhin. Dennoch übertrifft das Transaktionsvolumen das Ergebnis des Vorjahres. Das meldet das Immobilienunternehmen CBRE.

Haus-wohnung-einkauf-einkaufswagen-shutterstock 13265398 in Wohninvestments: Dynamik trotz Produktmangel

Nachfrager von Wohnimmobilieninvestments müssen sich 2017 auf steigende Preise und Produktmangel einstellen.

Schwungvoller Start ins Jahr: Das Transaktionsvolumen auf dem Wohninvestmentmarkt mit Wohnpaketen und Wohnanlagen ab einer Größenordnung von mindestens 50 Wohneinheiten liegt mit 3,2 Milliarden Euro in den ersten drei Monaten rund 30 Prozent über dem Vorjahresquartalswert. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE.

Vermehrt ausländische Investoren

Michael Schlatterer, Team Leader Market Intelligence bei CBRE in Berlin sagt, dass die politische Unsicherheit im Ausland und die stabile wirtschaftliche Lage in Deutschland  das internationale Interesse am deutschen Wohnimmobilienmarkt verstärke.

“Allerdings werden die Investmentaktivitäten und damit ein noch höheres Transaktionsvolumen auf dem deutschen Wohninvestmentmarkt durch den Mangel an investmentfähigen Produkten limitiert”, ergänzt Schlatterer.

Mehr Großtransaktionen

Alleine die großvolumigen Wohnportfoliotransaktionen hätten ein Umsatz von über 1,2 Milliarden Euro erzielt, was rund 39 Prozent des gesamten Investmentvolumens entspreche. “Wir konnten in den ersten drei Monaten sieben Transaktionen mit jeweils über 1.000 Wohneinheiten – allesamt Bestandsportfolios – beobachten. Im Vorjahr wurden lediglich fünf Transaktionen dieser Größenordnung gezählt”, sagt Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland.

Die Anzahl der Transaktionen sei im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres stabil auf einem hohen Niveau geblieben. Die durchschnittlich gehandelte Portfoliogröße sei dabei um sieben Prozent auf 382 Wohneinheiten gesunken, das sei der drittniedrigste Wert der vergangenen fünf Jahre.

Verkaufspreise steigen

Umgekehrt habe sich aber der durchschnittliche Verkaufspreis pro Quadratmeter Wohnraum um 41 Prozent auf nunmehr 2.020 Euro pro Quadratmeter erhöht. Ebenso sei der Kaufpreis pro Wohneinheit um 43 Prozent auf rund 127.200 Euro gestiegen.

“Gründe für diese neuen Spitzenwerte liegen im Wesentlichen im zunehmenden Handel von hochpreisigen Portfolios, darunter besonders Neubauentwicklungen, die in und um die Metropolregionen realisiert werden und aufgrund hoher Grundstücks- und Baupreise eher das gehobene Segment bedienen”, sagt Konstantin Lüttger, Head of Residential Investment bei CBRE in Deutschland.

Seite zwei: Wohnraummangel treibt Projektentwicklungen

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Einfach oder qualifiziert? Bei Rot ist Schluss mit lustig

Ob bewusst oder aus Versehen, ob im Auto oder auf dem  Fahrrad. Wer glaubt,  bei „Kirschgrün“ könne man mal eben schnell noch drüber hüpfen, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Und es drohen saftige Strafen – von Bußgeld über Punkte in Flensburg bis hin zur Haftstrafe.

 

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: Drei Tipps für mehr Budget

In der Bevölkerungsgruppe der 30- bis 45-Jährigen wissen nur 13 Prozent der Bundesbürger genau, welche Immobilie sie sich leisten können. Wie sie sich schnell orientieren und ihren finanziellen Spielraum vergrößern können, zeigt der Immobiliendienstleister Dr. Klein.

mehr ...

Investmentfonds

So behalten Sie den Überblick über ihr Depot

Chaos im Depot, einseitige Anlagestrategie oder noch gar kein Depot? Wer sein Depot aufräumen oder neu aufbauen will, muss wissen wie. Dafür hat Stiftung Warentest eine Anleitung in vier Schritten erstellt und eine Übersicht über 18.000 Fonds und ETFs.

mehr ...

Berater

Vermittler müssen keine Zielmärkte bestimmen

Finanzanlagenvermittler mit einer Erlaubnis nach Paragraf 34f Gewerbeordnung (GewO) müssen für die Produkte, die sie vertreiben, keine Zielmärkte definieren. Das hat der Bundestag am Freitag beschlossen. Die ursprünglich vorgesehene Regelung wurde damit entschärft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Mietrecht: Was da ist, muss bleiben

Sind bei der Besichtigung einer Mietwohnung noch Gegenstände oder Einbauten des bereits ausgezogenen Vormieters vorhanden, kann der neue Mieter verlangen, dass diese auch bleiben. Macht der Vermieter den Mieter nicht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Gegenstand nicht zur Wohnungsausstattung gehört, schließt ihn der Mietvertrag automatisch mit ein. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Amtsgericht Nürnberg hinsichtlich einer vom Vormieter zurückgelassenen Markise.

mehr ...