9. Februar 2018, 14:18
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Bausparkassen begrüßen Baukindergeld und Entlastung bei der Grunderwerbsteuer

Die deutschen Bausparkassen begrüßen die Pläne von Union und SPD zum Thema Wohnen. Das Baukindergeld und die vereinbarte Entlastung bei der Grunderwerbsteuer würden dazu beitragen, die Wohneigentumsbildung in Deutschland zu fördern.

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Dem Koalitionsvertrag zufolge sollen Familien unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze beim Kauf oder Bau einer Immobilien zehn Jahre lang 1.200 Euro jährlich pro Kind erhalten.

Die geplanten Fördermaßnahmen sind nach den Worten von Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen, und Axel Guthmann, Verbandsdirektor der Landesbausparkassen, auch notwendig, da die massiv gestiegenen Immobilienpreise in den letzten Jahren den Erwerb von Wohneigentum gerade für Haushalte mit mittleren Einkommen immer mehr erschwert haben.

Die Unterstützung von jungen Familien durch das geplante Baukindergeld und das Vorhaben, Ersterwerber bei der Grunderwerbsteuer entlasten zu können, leisteten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wohnraumversorgung.

Hohe Preise erschweren Erwerb eigener vier Wände

„Die Preise und Nebenkosten sind gestiegen, aber das für eine sichere Finanzierung notwendige Eigenkapital ist nicht mitgewachsen“, so Zehnder und Guthmann. Von daher sei es wichtig, dass die Große Koalition auch die Wohnungsbauprämie als Instrument zum Aufbau von Eigenkapital attraktiver gestalten wolle.

Mit einer Anpassung der Einkommensgrenzen an die allgemeine Einkommens- und Preisentwicklung und einem erhöhten Prämiensatz würden wieder mehr Haushalte einen Anreiz bekommen, frühzeitig Geld für den späteren Wohneigentumserwerb auf die Seite zu legen – beim Bausparen verbunden mit dem Anspruch auf ein zinssicheres Darlehen.

Der Wunsch vieler Menschen, in den eigenen vier Wänden zu wohnen und zugleich für das Alter vorzusorgen, werde damit aktiv unterstützt. Auch könne mit mehr Wohneigentum der angespannte Wohnungsmarkt spürbar entlastet werden. Denn jedes neu gebaute Eigenheim und jede neue selbst genutzte Wohnung mache in der Regel eine Mietwohnung frei. (bk)

Foto: Shutterstock

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