3. Januar 2018, 16:04
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Eigene Immobilie ist beliebteste Vermögensanlage

Die selbstgenutzte Immobilie ist die bevorzugte Vermögensanlage der Deutschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Den Erwerb von Wohneigentum planten derzeit vor allem junge Familien.

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Angesichts der niedrigen Renditen für alternative Anlageformen sehen viele Deutsche das Eigenheim als beste Geldanlage an.

Ob als Geldanlage oder als Altersvorsorge: Die Mehrheit der Deutschen setzt auf die selbst genutzte Immobilie, um der Zinsflaute zu trotzen, so Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV).

Für 54 Prozent der Bundesbürger seien die eigenen vier Wände die beste Anlageform. Dies ist ein Ergebnis des diesjährigen Vermögensbarometers des Verbands. Seit dem Jahr 2007 hat sich damit der Anteil derjenigen, die in erster Linie auf die Immobilie setzen, verdoppelt,

Während sich Sparer immer schwerer tun, zu auskömmlichen Renditen Geld anzulegen, könnten sich Immobilienerwerber über die günstigen Zinsen freuen, die für niedrige monatliche Raten sorgen. Entsprechend ständen Sachwerte hoch im Kurs.

Immobilienkauf vor allem bei jungen Familien hoch im Kurs

Gefragt ist Wohneigentum vor allem bei jungen Familien: Rund 30 Prozent von ihnen würden gern eine Immobilie erwerben oder bauen – die meisten, um selbst darin zu wohnen. Das wünschen sich 64 Prozent.

Ebenfalls hoch ist die Bereitschaft, für den Erwerb eines Eigenheims einen Kredit aufzunehmen. Während sich dies 75 Prozent der Gesamtbevölkerung vorstellen können, sind es bei den jungen Familien sogar 88 Prozent. Wichtig ist ihnen eine stabile Eigenkapitalbasis: Die Hälfte will sich maximal 60 Prozent des Kaufpreises leihen.

“Ausreichend Eigenkapital ist eine wesentliche Voraussetzung für den Sprung in die eigenen vier Wände. Je mehr, desto besser. Idealerweise sollten zusätzlich zu den Erwerbsnebenkosten mindestens 20 Prozent des Kaufpreises vorhanden sein”, empfiehlt Albrecht Luz von der LBS. Für den restlichen Betrag sei eine solide Finanzierung wichtig.

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“In Zeiten niedriger Zinsen sollten Bauherren sich die günstigen Konditionen langfristig sichern”, rät Luz. Mit einem Bausparvertrag könnten künftige Eigentümer nicht nur in der Ansparphase Eigenkapital aufbauen, sondern sich auch das zinssichere Bauspardarlehen für die spätere Finanzierung sichern.

Mit einem Wohn-Riester-Bausparvertrag könnten sie zusätzlich von staatlicher Förderung profitieren. “Das lohnt sich. So können sich die Zulagen bei einer Familie mit zwei Kindern derzeit auf bis zu 908 Euro pro Jahr summieren.” (bk)

Foto: Shutterstock

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