Immobilienkauf: Von Korrektur an den Märkten profitieren

Die anhaltende Niedrigzinspolitik der Notenbanken sowie die verhaltenen globalen Konjunkturaussichten sorgen für weiterhin günstige Refinanzierungsbedingungen bei den Kreditinstituten – und weiterhin niedrigere Konditionen bei Immobiliendarlehen.

Laut Interhyp schwanken die Zinsen für zehnjährige Darlehen zwischen 1,21 und 1,82 Prozent.

Nach dem Zinsanstieg im September und Oktober haben die Zinsen Anfang November nachgegeben, schreiben die Experten von Interhyp, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen.

„Auch wenn die Europäische Zentralbank bei ihrer jüngsten Sitzung am Ausblick festgehalten hat, die Zinsen ab Herbst 2019 langsam zu normalisieren, hält das aktuelle Marktumfeld die Zinsen tief. Die jüngsten Unsicherheiten haben sogar zu einem leichten Rückgang geführt. Eine Trendwende nach oben sehen wir also weiterhin nicht“, sagt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe.

Dreimonatshoch für Bundesanleihen

Laut Interhyp schwanken die Zinsen für zehnjährige Darlehen Anfang November zwischen 1,21 Prozent bei Bestanbietern und 1,82 Prozent bei den teuersten Instituten. Im Schnitt geben Banken Immobiliendarlehen knapp unter 1,5 Prozent aus.

Nachdem zehnjährige Bundesanleihen, die als wichtiger Indikator für das Baugeld gelten, im Oktober mit 0,55 Prozent ein Dreimonatshoch markiert haben, sind die Anleihekonditionen wieder gefallen und bewegen sich derzeit um 0,4 Prozent.

Seite zwei: Investoren suchen nach Sicherheit

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