30. August 2018, 14:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Mehrheit besitzt keine Immobilie

Was die Wohneigentumsquote angeht, hinkt die Bundesrepublik im europäischen Vergleich schon seit langem hinterher. Ein Weg um diesen Missstand zu beheben ist das Bausparen: Wie eine aktuelle Studie zeigt, sind Bausparer doppelt so häufig Immobilieneigentümer wie Menschen ohne Bausparvertrag.

Studie: Mehrheit besitzt keine Immobilie

Die Umfrage zeigt erneut, dass die Bedingungen für den Erwerb von Wohneigentum in Deutschland noch nicht ideal sind.

Zu den Themen Bausparen und Wohneigentum ließ die Deutsche Bank Bauspar AG im Juli eine repräsentative Online-Befragung durchführen, an der sich eintausend Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren beteiligten.

Den Ergebnissen dieser Untersuchung zufolge besitzen nur 26 Prozent der Deutschen eine Baufinanzierung. Der Anteil steige jedoch mit zunehmendem Alter: Während unter den 18- bis 39-Jährigen nur 21 Prozent eine Immobilie abzahlen, sind es unter den Personen zwischen 40 und 69 Jahren schon 30 Prozent.

Weiterhin bestätige die Umfrage, dass bei der Wohneigentumsquote in Deutschland noch viel Luft nach oben sei. Nur 42 Prozent der Studienteilnehmer besitzen eine oder mehrere Immobilien.

“Bausparen bietet finanzielle Planungssicherheit”

Diese Quote liege bei Bausparern deutlich höher: Von ihnen verfügen immerhin 62 Prozent über mindestens eine Immobilie, entweder zur Selbstnutzung oder als Kapitalanlage. Bei den Personen, die keinen Bausparvertrag abgeschlossen haben, seien es lediglich 30 Prozent.

“Bausparen bietet den Bürgern die Möglichkeit, Wohneigentum zu schaffen und dabei langfristig von finanzieller Planungssicherheit zu profitieren”, erläutert Michael Ost, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank Bauspar AG.

“Der im internationalen Vergleich niedrige Anteil an Immobilieneigentümern in Deutschland zeigt aber auch, dass die Politik die Bedingungen für den Erwerb von Wohneigentum verbessern muss.”

Mehrheit zahlt noch über fünf Jahre

Auch bezüglich der Struktur von Baufinanzierungen biete die Umfrage Einblicke. Bei 58 Prozent der Befragten, die eine Baufinanzierung haben, laufe diese noch länger als fünf Jahre. Elf Prozent werden ihre Immobilie bereits in den nächsten drei Jahren abbezahlt haben.

Besonders aktiv seien Bausparer: Von ihnen haben 47 Prozent eine laufende Baufinanzierung, jedoch nur 12 Prozent der Nicht-Bausparer.

Die Bereitschaft einen Bauspartvertrag abzuschließen ist laut Deutsche Bank Bauspar AG ebenfalls unterschiedlich: 19 Prozent der Bausparer erklären, dass sie in den nächsten zwölf Monaten wahrscheinlich oder auf jeden Fall einen weiteren Bausparvertrag abschließen werden.

Seite zwei: “Wichtiger Beitrag zur Altersvorsorge”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Trotz 2. Liga: Die Nürnberger bleibt der Sponsor des 1. FC Nürnberg

Auch wenn es sportlich derzeit beim 1. FC Nürnberg definitiv nicht rund läuft. Die Nürnberger Versicherung bleibt dem noch Mitglied der 1. Bundesliga auch künftig treu und verlängert sein Engagement als Haupt- und Trikotsponsor um weitere drei Jahre.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Brexit-Chaos hält die Zinsen niedrig

Eigentlich sollte Großbritannien am 29. März aus der EU austreten. Nun wird eine Fristverlängerung angestrebt, doch auch der an den Finanzmärkten gefürchtete harte Brexit ist noch möglich. Wie sich all das auf die Bauzinsen auswirkt, erklärt Michael Neumann von Dr. Klein.

mehr ...

Investmentfonds

Anleger: Risiken richtig steuern

Anfang 2018 strotzten die Anleger vor Zuversicht, mussten sich in der Folge jedoch auf bescheidenere Renditen und höhere Volatilität einstellen. Wie jetzt das Risikomanagement aussehen sollte.

Gastbeitrag von Michaël Lok, Union Bancaire Privée (UBP)

mehr ...

Berater

Raus aus dem Handlungskorsett, rein in die Selbstreflexion!

Nach der Industrialisierung bildet die Digitalisierung den wohl epochalsten Einschnitt für die Arbeitswelt. Entscheider sollen möglichst international, generationenübergreifend und hypervernetzt führen und das im 24/7-Modus.

Gastbeitrag von Ilona Lindenau, Business-Coach

mehr ...

Sachwertanlagen

BFH kippt den Bauherrenerlass

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat eine uralte steuerliche Restriktion für geschlossene Fonds kassiert. Darauf weist die Beratungsgesellschaft Baker Tilly jetzt hin. Es gibt Vorteile für die heutigen Fonds, aber auch eine Fußangel.

mehr ...

Recht

Widerrufs-Joker: Gericht weist Musterklage ab

Die bundesweit erste Musterfeststellungsklage von Verbrauchern gegen ein Unternehmen scheitert vor Gericht an einer formalen Hürde. In Deutschland gibt es die Musterklage erst seit vergangenem November.

mehr ...