20. Juli 2018, 12:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohneigentum: Preise im Norden und Osten steigen weiter

Einwohner der Bundeshauptstadt warten weiter vergeblich auf eine Entspannung des Immobilienmarktes, besonders bei Wohnungen: Zwar zeige der Vorjahresvergleich eine geringere Dynamik – jedoch sei der Wert mit plus 12,37 Prozent noch immer hoch.

Wohneigentum: Preise im Norden und Osten steigen weiter

Quelle: Europace AG

Auch die kurzfristigere Entwicklung bekommen Käufer zu spüren: Wohnungen kosten etwa vier Prozent mehr als Anfang des Jahres. Der Medianpreis steige weiterhin, allerdings sei in diesem Quartal der höchste gezahlte Quadratmeterpreis von 8.536 Euro niedriger als in den Quartalen zuvor.

Dafür erreiche der Höchstpreis für ein Berliner Haus einen neuen Spitzenwert: 13.505 Euro pro Quadratmeter. Im Schnitt zahlen Berliner für ihr Ein- oder Zweifamilienhaus 2.500 Euro pro Quadratmeter – so viel wie Hamburger Anfang 2007.

Der Index liegt laut Dr. Klein 3,17 Prozent über dem Vorquartal und 10,25 Prozent über dem zweiten Quartal 2017. Damit sei auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern in der Hauptstadt kein Ende der Preissteigerung in Sicht.

Dresden: Hauspreise steigen stark

Auch die sächsische Metropolregion mache in Sachen Preisentwicklung keine Ausnahme – auch hier werden Immobilien höher gehandelt als zuvor.

Im Vergleich zum Vorquartal verstärkt sich die Dynamik Dr. Klein zufolge noch: Die Steigerung um fast fünf Prozent bei Wohnungen und fast drei Prozent bei Häusern ist größer als in den drei beziehungsweise vier Quartalen zuvor.

Bei beiden Immobilienarten ändern sich die Preisspannen kaum, dafür jedoch der Medianpreis: Im Mittel geben Käufer 2.369 Euro pro Quadratmeter für die neue Wohnung aus – über 70 Euro mehr als im ersten Quartal. Für Häuser werden durchschnittlich sogar über 110 Euro mehr gezahlt als Anfang des Jahres: 2.287 Euro pro Quadratmeter. (bm)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Wohnimmobilien:

Wohnpolitik: “Angebotslücke schließen”

EPX: Neue und bestehende Häuser verteuern sich parallel

Städtetag hält Neubau von 400.000 Wohnungen für nötig

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Plug & Play: Die führende Plattform für Makler, Mehrfachagenten und Banken

Mode, Essen, Musik, Filme, Reisen und sogar Medikamente – mittlerweile gibt es nahezu alles im Internet zu kaufen. Und auch das Geschäft mit Online-Dienstleistungen wie etwa die Taxi-Bestellung, der Leihwagen oder das Ausleihen hipper eScooter oder eRoller läuft mit Hilfe entsprechender Apps inzwischen reibungslos.

mehr ...

Immobilien

Warum die Immobilienblase nicht platzen wird

Häuser und Wohnungen in Deutschland werden immer teurer. Umso lauter warnen Experten derzeit vor dem Platzen einer Immobilienblase. Aber: Ist die Angst vor einem plötzlichen Preissturz berechtigt? Dr. Rainer Eichwede, Kapitalmarktexperte bei Schwäbisch Hall, geht dieser Frage nach.

mehr ...

Investmentfonds

Zinstief: Risiko für Finanzstabilität nimmt zu

Europas Währungshüter nehmen verstärkt mögliche negative Folgen ihres Nullzinskurses in den Blick. “Die Nebenwirkungen der Geldpolitik werden immer offensichtlicher, das müssen wir berücksichtigen”, sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos. “Wir müssen uns mehr auf die Nebenwirkungen konzentrieren.” Ähnlich hatte sich der Spanier bereits Anfang der Woche geäußert.

mehr ...

Berater

Razzia gegen “Hawala-Banking”: 22 Millionen Euro sichergestellt

Der mutmaßliche Kopf des illegalen “Hawala”-Bankings, das mit einer bundesweiten Großrazzia zerschlagen wurde, ist der Düsseldorfer Besitzer einer Juwelierkette. In seinen Juwelierfilialen unter anderem in Duisburg sowie in Pfandhäusern in Berlin sollen die illegalen Geldtransfers betrieben worden sein.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Immobilienfonds Jamestown 31 legt rasant los

Der US-Fondsanbieter Jamestown hat für seinem Fonds 31 innerhalb weniger Wochen ein beachtliches Volumen platziert und die ersten Immobilieninvestitionen getätigt. Es handelt sich dabei um drei Büro- und Einzelhandelsobjekte in San Francisco, Atlanta und Boston, in die insgesamt eine Viertel-Milliarde US-Dollar Eigenkapital fließt.

mehr ...

Recht

Thomas Cook: Auch österreichische Verbraucherschützer verklagen Bundesrepublik

Nach der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook sowie diverser Tochterunternehmen klagt nun auch der österreichische Verbraucherschutzverein (VSV) gegen den deutschen Staat auf Staatshaftung. Vertreten wird der Verein durch die Anwaltskanzlei Kälberer & Tittel aus Berlin.

mehr ...