Wohneigentum: Wenn die Existenz auf dem Spiel steht

Stattdessen habe die Verbraucherzentrale interessiert, welche Versicherer für den Versicherungsschutz gegen Elementargefahren das „Opt-out-Verfahren“ nutzen, also ihren Kunden den entsprechenden Baustein vorgedruckt auf dem Antragsformular vorschlagen.

„Diese Frage ist aber nicht der richtige Indikator zur Überprüfung eines Versicherungsangebotes, der Verfügbarkeit oder der Versicherungsdichte. Versicherer sprechen ihre Kunden in Bezug auf die erweiterte Naturgefahrenversicherung unterschiedlich an, Gleiches gilt für die Beratung.“

GDV zieht positives Fazit

Das Opt-out-Verfahren sei nur ein Weg, Verbraucher auf diesen wichtigen Versicherungsschutz hinzuweisen. Daneben stehen beispielsweise intensive Beratung, Information und eine individuelle Risikoprüfung mit passenden Lösungen, besonders in der höchsten Risikozone.

„Auch ohne Opt-out-Verfahren erhält der Kunde Rundum-Schutz für sein Haus. Entsprechende Hinweise der befragten Unternehmen wurden bei der Auswertung der VZ Rheinland-Pfalz leider ignoriert“, kritisiert Jarosch.

Bei genauer Betrachtung seien die Ergebnisse der Umfrage für die Hausbesitzer in Rheinland-Pfalz vielmehr positiv. „Belege oder auch nur Indizien, die auf ein mangelndes Angebot an Versicherungsschutz für Hausbesitzer in Rheinland-Pfalz hinweisen, sind in der Studie der Verbraucherzentrale nicht zu finden“, resümiert Jarosch. (dr)

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der aktuellen Cash.-Ausgabe 11/2018.

Foto: Picture Alliance

 

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