21. September 2018, 11:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohngipfel: Lösungen für den Wohnungsmangel gesucht

Beim heutigen Wohngipfel sollen Lösungen für mehr bezahlbaren Wohnraum gesucht werden. Getagt wird in großem Rahmen: Bundeskanzlerin Angela Merkel, vier Minister und alle Regierungschefs der Bundesländer sind anwesend. Diese Maßnahmen sind im Gespräch.

Kanzleramt in Wohngipfel: Lösungen für den Wohnungsmangel gesucht

Beim Wohngipfel im Kanzleramt sollen Maßnahmen beschlossen werden, um dem Wohnungsmangel in Deutschland zu begegnen.

Geringverdiener sollen ab 2020 mehr Wohngeld bekommen. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (“RND”) unter Berufung auf die Beschlussvorlage für den Wohngipfel am Freitag im Berliner Kanzleramt.

Darin heiße es, dass mit einer Wohngeldreform das Leistungsniveau und die Reichweite des Wohngeldes gestärkt werden sollten. “So können die Entlastungswirkung des Wohngeldes erhalten und einkommensschwache Haushalte bei den Wohnkosten unterstützt werden.”

Geplante “Wohnraumoffensive”

Als Antwort auf Wohnungsnot und hohe Mieten hat die Bundesregierung eine “Wohnraumoffensive” ausgerufen. Beim Wohngipfel sollen die Pläne konkretisiert werden. Rund hundert Vertreter von Bund und Ländern, Baubranche, Kommunal- und Berufsverbänden sowie Mieterverbänden zusammen. Union und SPD haben sich schon im Koalitionsvertrag darauf verpflichtet, 1,5 Millionen neue Wohnungen bis Ende der Legislatur schaffen.

Dem Statistischem Bundesamt zufolge hatten Ende 2017 rund 592.000 einkommensschwache Haushalte die staatliche Leistung erhalten. Das waren 1,4 Prozent aller privaten Haushalte. Für das Wohngeld gaben Bund und Länder 2017 rund 1,134 Milliarden Euro aus. Der durchschnittliche monatliche Anspruch von “reinen” Wohngeldhaushalten betrug demnach 153 Euro. In Haushalten, in denen Personen sowohl mit als auch ohne Wohngeldanspruch wohnten, waren es 150 Euro.

Das “RND” berichtete weiter, in Deutschland sollten bis 2021 mehr als 100.000 neue Sozialwohnungen gebaut werden. Demnach sagt der Bund für den Zeitraum 2018 bis 2021 zu, den Ländern “mindestens fünf Milliarden Euro” für den Bau von Sozialwohnungen zur Verfügung zu stellen. “Gemeinsam mit den Mitteln von Ländern und Kommunen können damit über 100 000 zusätzliche Sozialwohnungen gebaut werden.”

Seite 2: Strengere Vorgaben für die Miethöhe

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Der “positive Teufelskreis” – wie Kapitalanlage Nachhaltigkeit schafft

Die Corona-Krise dürfte der Beginn einer großen Transformationswelle sein, nicht nur in der Digitalisierung, sondern auch beim Thema Nachhaltigkeit. Für die Lebensversicherung und ihre Kapitalanlage muss Nachhaltigkeit von einem netten Ad-On der Unternehmenspolitik zu einem unabdingbaren Teil und aktiven Säule des Geschäftsmodells werden. Andernfalls risikieren die Versicherer die Zukunftsfähigkeit. Von Holger Beitz, CEO PrismaLife AG 

mehr ...

Immobilien

Banken profitieren von steigender Zinsmarge bei Wohnimmobilienkrediten

Wo sich noch ein freies Grundstück (in Ballungszentren) findet, wird gebaut und die eigenen vier Wände gelten als sicherer Rückzugsort – insbesondere für das eigene Geld. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Banken bzw. Baufinanzierer.

mehr ...

Investmentfonds

Mobilität: Revolution dank Krise

Während die Covid-19-Pandemie fast alle Wirtschaftsbereiche in eine Krise stürzte, hat der Verkehrs- und Transportsektor, trotz des einbrechenden Verkehrsaufkommens, nie gesehene Wachstumschancen. Welche Entwicklungen Corona beschleunigt. Ein Kommentar von Kristina Church, Senior Investment Strategist für nachhaltige Investitionen bei Lombard Odier Investment Managers.

mehr ...

Berater

Urlaub 2020: Millionen Deutsche verschulden sich dafür

Zwei Wochen Badespaß auf Mallorca oder in der Türkei – den Urlaub lassen sich die Deutschen auch in Corona-Zeiten nicht nehmen. Jeder Zweite (51,5 %) fährt auch in diesem Jahr in den Urlaub. Unglaublich allerdings: 3,2 Millionen Deutsche verschulden sich dafür sogar. Sie haben ihr Konto bereits für den Urlaub überzogen oder rechnen damit, dass sie ihr Konto noch überziehen werden. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Kreditportals smava.

mehr ...

Sachwertanlagen

Warburg-HIH Invest kauft Büroentwicklung “Campus Hamburg” von ECE

Die Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH hat einen geplanten sechsgeschossigen Büroneubau mit rund 26.000 Quadratmetern Mietfläche und etwa 350 Tiefgaragenstellplätzen im Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord von der ECE erworben. 

mehr ...

Recht

Corona-Hilfen kommen nicht im Mittelstand an

In Deutschland gibt es rund 7,5 Millionen Unternehmer (KMU: 3,5 Millionen, Selbstständige: 4 Millionen). Sie bilden das Herzstück der deutschen Wirtschaft und sind von der Corona-Krise am stärksten betroffen. Die Bundesregierung hat mit den Krediten der Corona-Hilfe, die über die bundeseigene Förderbank KfW ausgegeben werden, große Hilfsprogramme aufgelegt. Erstmals hat jetzt eine Studie die Corona-Kreditvergabe eingehend analysiert und kommt zu einem fatalen Ergebnis.

mehr ...