5. März 2018, 11:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnpolitik: IVD begrüßt erfolgreiche Regierungsbildung

Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD, kommentiert die Entscheidung der SPD-Mitglieder für eine Weiterführung der Großen Koalition und zeigt sich erleichtert über die baldige Wiederaufnahme der Regierungsarbeit.

Wohnpolitik: IVD begrüßt erfolgreiche Regierungsbildung

Nach der Regierungsbildung müssen jetzt die im Koalitionsvertrag formulierten, wohnpolitischen Ansätze in Angriff genommen werden.

“Die Große Koalition kann jetzt endlich starten. Wir sind erleichtert, dass nach über fünf Monaten des Verhandelns und Taktierens endlich eine stabile Regierungskoalition steht“, sagt Schick zum Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids.

Nun komme es auf eine möglichst rasche Regierungsbildung und Wiederaufnahme der Regierungsgeschäfte an, um unter anderem wohnungs- und baupolitische Probleme wie Wohnraummangel und Eigentumsquote angehen zu können.

So erklärt Schick weiter: “Insbesondere muss sich jetzt zeigen, ob den bisher gefallenen hehren Worten auch entsprechende Taten folgen. Die Trendwende zur Eigentumsförderung muss fortgeführt und weiter gestärkt werden.”

Wohngipfel von höchster Wichtigkeit

An dieser Stelle dürfe kein Rückfall in schärfere Mietregulierungen zugelassen werden. Der Koalitionsvertrag biete bereits gute Ansätze um Deutschland zum Eigentümerland werden zu lassen.

Als erste Aufgabe des neuen Ministeriums und eines noch zu gründenden Ausschusses für Bauen und Wohnen sieht der IVD Bundesverband die Vorbereitung des angekündigten Wohngipfels.

Dem Koalitionsvertrag zufolge sollen bei diesem Gipfel die Eckpunkte eines Gesetzespakets zur “Wohnraumoffensive” unter Einbeziehung der Länder, Kommunen, Bau- und Immobilienwirtschaft, Mieter- und Vermieterverbände sowie Gewerkschaften vereinbart werden.

Verband empfiehlt nationalen Aktionsplan

“Es ist wichtig, dass die neue Regierung und ganz besonders der zukünftig zuständige Minister Seehofer die Vorbereitung des Wohngipfels in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit rücken”, so Schick.

Der Gipfel dürfe weder ein Schnellschuss sein, noch mit halbgaren Maßnahmen enden. Eine eingehende und sachliche Diskussion und Ausarbeitung der im Koalitionsvertrag angeführten Vorhaben sei zwingend notwendig.

Darüber hinaus empfehle der IVD den Entwurf eines nationalen Aktionsplans, der als gemeinsame und verbindliche Planungsgrundlage dienen könne. (bm)

Foto: Shutterstock

Mehr Beiträge zum Thema Wohnimmobilien:

Über die Besonderheiten der Eigentumswohnung

Wohnimmobilien: Früh sparen für die erste Wohnung

ZIA warnt vor erhöhter Grundsteuer für unbebaute Grundstücke

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzinsen: Mehr als 300 Banken und Sparkassen erheben Strafzinsen auf Einlagen

Die Negativzins-Welle, die im Moment auf Sparer zurollt, hat in den vergangenen Wochen deutlich an Dynamik gewonnen. Allein im Oktober haben bislang mehr als 20 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt für private Einlagen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto eingeführt. Seit Jahresanfang sind rund 150 Geldhäuser diesem Schritt gefolgt.

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...