7. Februar 2018, 12:27
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Wohnungspolitik: IVD Bundesverband begrüßt Koalitionsvertrag

In diesem Zusammenhang erinnert er auch an den aktuellen IVD-Erschwinglichkeitsindex. Dieser zeige auf, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für den Erwerb eines Eigenheims für Familien sei, da Wohneigentum derzeit in vielen Städten und Regionen besonders attraktiv und erschwinglich sei.

Laut Schick berücksichtigt der Vertragsentwurf eine weitere IVD-Forderung zur Finanzierbarkeit von Wohnimmobilien, da ein Bürgschaftsprogramm der KfW eingeführt werden soll, mit dem ein Anteil des Kaufpreises oder der Baukosten selbstgenutzten Wohneigentums abgesichert wird.

Durch diese, 20 Jahre lang geltende Bürgschaft soll das notwendige Eigenkapital gesenkt werden. Schick kommentiert dies: “Eine solche Bürgschaft ist bei Gewerbeimmobilien seit langem gut geübte Praxis. Die Hilfe ist groß, das Kreditausfallrisiko ist gering. Das ist ein guter Baustein für die Eigentumsbildung.“

Grunderwerbsteuer weiterhin zu hoch

Trotzdem gebe es auch Kritikpunkte. So bleibe eine Reform der Grunderwerbsteuer im Koalitionsvertrag leider unberücksichtigt. Hier wäre eine bundesweite Absenkung auf 3,5 Prozent die richtige Willensbekundung der Politik gewesen.

“Selbst die Freistellung von der Grunderwerbsteuer für Erstkäufer bleibt im Entwurf des Koalitionsvertrages derzeit fraglich. Ich hoffe, dass das Union und SPD auf der Zielgeraden der Verhandlungen noch ändern“, so Schick abschließend. (bm)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Die Einführung von Subventionen, nachdem man vorher via Grunderwerbsteuer den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen hat, ist m.E. kein guter Weg. Warum verläßt man sich nicht auf den Markt und hört endlich auf, unzählige kostenträchtige Hürden um privates Wohneigentum zu errichten.

    Kommentar von Dr. Ursula Renner — 7. Februar 2018 @ 18:02

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