13. März 2019, 15:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Baufinanzierung: Zinsen weiter auf Zwei-Jahres-Tief

Weltweit treten die Notenbanken bei der Geldpolitik auf die Bremse: So will die EZB die Leitzinsen nicht vor 2020 erhöhen, während im Umfeld der Fed erstmals von möglichen Zinssenkungen gesprochen wird.

Baufinanzierung: Zinsen weiter auf Zwei-Jahres-Tief

Die Bestzinsen für 10-jährige Baufinanzierungen verharren auf dem tiefsten Stand seit über zwei Jahren.

Im Januar hatte EZB angekündigt, die gewachsenen Risiken für die Eurozone bis März neu zu bewerten. In der jüngsten Zinssitzung folgten diesen Worten nun Taten.

Die europäische Notenbank stellte klar, dass sie die Leitzinsen bis mindestens Ende des Jahres nicht erhöhen wird. Dies sei nötig, um eine nachhaltige Annäherung der Inflation nahe zwei Prozent auf mittlere Sicht sicherzustellen.

Weiterhin werde die EZB neue Langfristkredite für Banken mit einer Laufzeit von zwei Jahren vergeben. “Die EZB ist für ihre Verhältnisse sehr direkt geworden und schließt eine Zinserhöhung bis mindestens Ende 2019 aus” kommentiert Jörg Haffner, Geschäftsführer der Qualitypool GmbH.

EZB will Zügel in der Hand behalten

“EZB-Präsident Mario Draghi reagiert damit aktiv auf die Abschwächung der Konjunktur beziehungsweise verhaltenere Verbraucherpreise. Auch die Wachstumsprognose für 2019 hat die EZB deutlich nach unten korrigiert.”

Damit versuche sie, die Zügel in der Hand zu behalten. Günstige langlaufende Darlehen für Banken seien neben den niedrigen Zinsen eine Maßnahme, um nicht nur zu reagieren, sondern sich gegen den Abschwung zu stemmen.

“Der EZB stehen aber aktuell verhältnismäßig wenige geldpolitische Maßnahmen zur Verfügung und sie wird dafür kritisiert, dass sie in den wirtschaftlich stabileren Vorjahren nicht an der Zinsschraube gedreht hat”, so Haffner.

Seite zwei: Fed macht erste Schritte in Richtung Zinssenkung

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Grundrente für 100 000 Menschen weniger

Weniger Menschen mit kleinen Renten als ursprünglich geplant sollen von der geplanten Grundrente profitieren. Im Einführungsjahr 2021 sollen es 1,3 Millionen Menschen sein – zuletzt war das Bundesarbeitsministerium von 1,4 Millionen ausgegangen. Auf die Rentenversicherung dürften Verwaltungskosten von mehreren hundert Millionen Euro zukommen. Das geht aus dem Referentenentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...

Immobilien

Bundesbank sieht in Deutschland weiterhin überhöhte Immobilienpreise

Die Bundesbank sieht trotz eines schwächeren Preisanstiegs im vergangenen Jahr nach wie vor ein überhöhtes Preisniveau am Immobilienmarkt in Deutschland. Auch wenn sich die Preisdynamik in den Städten 2019 abgeschwächt habe, hätten die Preise das fundamental gerechtfertigte Niveau weiterhin übertroffen, schreiben die Währungshüter in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltigkeit hört auf, wenn die Rendite sinkt

Ökologische Nachhaltigkeit hört bei vielen Deutschen auf, wenn es um das eigene Bankkonto geht. Das zeigt eine neue Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint. Deutsche sind dabei im Vergleich an grünen Finanzprodukten deutlich weniger interessiert als Österreicher und Schweizer.

mehr ...

Berater

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Sachwertanlagen

Hep tütet 600 Megawatt Solar-Projektvolumen in den USA ein

Hep, ein baden-württembergisches Unternehmen für Solarparks und Solarinvestments, erweitert die Aktivitäten in den USA und hat sich mit dem lokalen Projektentwickler Solops auf eine zu entwickelnde Gesamt-Kapazität von 600 Megawatt in den nächsten drei Jahren geeinigt.

mehr ...

Recht

Viele Betriebsrentner müssen auf Entlastung bei Beiträgen warten

Hunderttausende Betriebsrentner müssen voraussichtlich noch Monate auf eine Entlastung bei den Sozialbeiträgen warten. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...