7. Mai 2019, 09:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Starkes Auftaktquartal: Vonovia steigert Gewinnprognose

Steigende Mieten und die Zukäufe im Ausland haben Deutschlands größten Immobilienkonzern Vonovia im Auftaktquartal deutlich mehr Gewinn beschert. Zudem profitierte Vonovia von geringeren Kosten bei der Bewirtschaftung der Wohnungen.

Starkes Auftaktquartal: Vonovia steigert Gewinnprognose

Vonovia profitiert schon seit längerem von der hohen Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen vor allem in Metropolen.

In den ersten drei Monaten 2019 erhöhte sich das operatives Ergebnis – gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngröße Funds from Operations, kurz FFO – im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 303,6 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Bochum mitteilte.

Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr hob Vonovia aufgrund der “dynamischen Entwicklung” im deutschen, österreichischen und schwedischen Wohnungsmarkt leicht an.

Das Unternehmen peilt nun für 2019 ein operatives Ergebnis (FFO) in Höhe von 1,17 bis 1,22 Milliarden Euro an. Bislang war Vonovia für das laufende Jahr von einem FFO von 1,14 bis 1,19 Milliarden Euro nach 1,132 Milliarden Euro im Vorjahr ausgegangen.

Mietpreiswachstum wird weitergehen

Die Mieteinnahmen stiegen im ersten Quartal bei einem weiterhin geringen Leerstand um ein Fünftel auf 505 Millionen Euro. Die Miete erhöhte sich auf 6,56 Euro pro Quadratmeter – das waren sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Gleichzeitig steckte Vonovia mit 242 Millionen Euro rund 75 Prozent mehr in Modernisierung und Neubau. Der Überschuss erhöhte sich um fast 60 Prozent auf 201 Millionen Euro.

Vonovia profitiert schon seit längerem von der hohen Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen vor allem in Metropolen. Die Mieten steigen dort schon seit Jahren und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Seite zwei: Vonovia wächst durch Großübernahmen

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Munich Re erwartet Boom bei Cyber-Policen

Der Rückversicherer Munich Re rechnet angesichts wachsender Gefahren im Computerbereich mit einer stark steigenden Nachfrage für Cyber-Versicherungen in Europa. Die Prämieneinnahmen der Branche in diesem Segment dürften bis zum Jahr 2025 von zuletzt 600 Millionen auf fünf Milliarden US-Dollar wachsen, teilte der Konzern mit.

mehr ...

Immobilien

Wann für das selbstgenutzte Familienheim keine Erbschaftssteuer anfällt

Kinder können das Familienheim steuerfrei erben, wenn sie innerhalb von sechs Monaten nach dem Erbfall selbst einziehen. Nur in besonders gelagerten Fällen kann dieser Zeitraum verlängert werden, entschied der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 28.5.2019.

mehr ...

Investmentfonds

Nervenkrieg um den Brexit geht weiter

Das Brexit-Drama geht abermals in die Verlängerung. Das britische Unterhaus verschob am Samstag die Entscheidung über das neue EU-Austrittsabkommen und fügte damit Premierminister Boris Johnson eine weitere empfindliche Niederlage zu. Nun ist Johnson eigentlich gesetzlich verpflichtet, bei der Europäischen Union eine Verschiebung des für 31. Oktober geplanten EU-Austritts zu beantragen. Und trotzdem will Johnson versuchen, den Termin noch zu halten.

mehr ...

Berater

Hypoport bleibt auf Wachstumskurs

Der Finanzdienstleister Hypoport hat sowohl seinen Umsatz als auch seinen operativen Gewinn (Ebit) im dritten Quartal gesteigert. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp 30 Prozent auf 90 Millionen Euro, wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bundestag verabschiedet Reform der Grundsteuer

Der Bundestag hat am Freitag nach langem Ringen mit den Ländern Neuregelungen bei der Grundsteuer verabschiedet. Das Parlament stimmte außerdem einer Änderung des Grundgesetzes zu, damit Länder eigene Regelungen entwickeln können.

mehr ...

Recht

P&R: Weitere Anlegerklage gegen den Vertrieb abgewiesen

Ein Vertrieb, der Container der inzwischen insolventen P&R-Gruppe an eine Anlegerin verkauft hatte, hat seine Pflicht zur Plausibilitätsprüfung nicht verletzt. Das geht aus einem weiteren klageabweisenden Urteil hervor, das die Kanzlei Dr. Roller & Partner aus München erstritten hat.

mehr ...