Amundi kündigt Deutschland-Offensive an

Die französischen Großbanken Crédit Agricole und Société Générale bündeln ihr Fondsgeschäft hierzulande und in Österreich unter dem Label Amundi Deutschland. Zum offiziellen Start gibt das Unternehmen als Ziel aus, das verwaltete Vermögen innerhalb der nächsten fünf Jahre zu verdoppeln.

mapDas Joint Venture der französischen Finanzriesen löst ihre bisherigen Assetmanagement-Gesellschaften CAAM Deutschland und SGAM Deutschland ab und nimmt deren verwaltete Kundengelder in Höhe von 3,5 Milliarden Euro unter seine Fittiche.

Im Fokus der Aktivitäten von Amundi Deutschland stehen sowohl das institutionelle Geschäft mit Altersvorsorgeeinrichtungen, Banken, Unternehmen und Versicherungen sowie Dachfonds, Vermögensverwalter, Wealth-Management-Einheiten und Fondsplattformen.

„Mit dem Zusammenschluss der beiden Vertriebsteams von CAAM und SGAM wollen wir unsere Präsenz in Deutschland weiter ausbauen und zudem ein Bekenntnis für langfristig tragfähige Kundenbeziehungen sowie eine dauerhafte Präsenz auf dem deutschen und österreichischen Markt aussenden“, erklärt Pascal Blanqué, für das Geschäft mit institutionellen Kunden verantwortlicher stellvertretender CEO von Amundi und Chief Investment Officer der Amundi Gruppe.

Auf Europa-Ebene ist Amundi bereits durchgestartet und definiert sich mit einem verwalteten Vermögen von 687,7 Milliarden Euro als einer der führenden Assetmanager auf dem Kontinent. Auf dem deutschen Markt machte die Marke in diesem Jahr vor allem mit einer Produktflut an ETFs von sich reden.

Wachstumspotenzial sieht Amundi insbesondere in den Segmenten Emerging Markets, Volatilität und Absolute Return. Mit Blick auf die nächsten Jahre erwartet der Assetmanager zudem eine steigende Nachfrage nach Anlagelösungen mit asymmetrischen Risikoprofilen, Inflationsprodukten sowie Absolute-Return-Strategien mit weiterentwickelten Risikomanagement-Funktionalitäten. (hb)

Foto: Shutterstock

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