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28. Dezember 2010, 12:23
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Vermögensverwalter: 2011 weitere Kursgewinne

Das Börsenjahr neigt sich dem Ende zu. Wird sich der positive Trend am Aktienmarkt auch im kommenden Jahr fortsetzen? Die Münchener Direktbank DAB hat Vermögensverwalter gefragt, wie sie das kommende Jahr einschätzen.

B Rsenkurse-127x150 in Vermögensverwalter: 2011 weitere KursgewinneSo rechnen der Umfrage zufolge 81 Prozent der unabhängigen Vermögensverwalter 2011 mit Kursgewinnen für den deutschen Aktienindex Dax. Der Leitindex mit den 30 größten Standardwerten verzeichnete in diesem Jahr einen Anstieg von rund 16 Prozent, so die DAB.

Rund ein Drittel der Befragten gibt an, dass der Dax Ende 2011 sogar bei 8.000 Punkten oder mehr schließen wird. 43 Prozent rechnen mit einem Indexstand zwischen 7.500 und 7.900 Punkten. Geringeres Aufwärtspotenzial mit 7.200 bis 7.400 Zählern sehen acht Prozent der Befragten.

Lediglich 19 Prozent der Finanzexperten erwarten zum Jahresende 2011 einen Dax-Stand unter 7.000 Punkten. Im Durchschnitt sehen die Geldverwalter den deutschen Leitindex in einem Jahr bei rund 7.700 Punkten. Zur Zeit der Umfrage lag der Dax bei knapp über 7.000 Zählern.

Das größte Potenzial unter den deutschen Indizes trauen die Vermögensverwalter der Umfrage zufolge dem Dax (37 Prozent) zu. Es folgen der MDax mit 29 Prozent sowie der SDax mit 21 Prozent.

Als besonders aussichtsreiche Anlageregion stufen die Befragten den asiatischen Raum ein (32 Prozent). Den deutschen Markt schätzen 24 Prozent als besonders interessant für Anleger ein.

Auf die Frage wie sich der Preis für Gold im nächsten Jahr entwickeln wird, antworteten 65 Prozent, dass sie mit einem steigenden Preis rechnen. Im Schnitt Im Schnitt erwarten die Befragten, dass die Feinunze Gold Ende 2011 etwa 1.550 US-Dollar kosten wird. Zum Zeitpunkt der Umfrage war das Edelmetall rund 1.370 US-Dollar wert.

An der Befragung nahmen 50 Vermögensverwalter teil. (ks)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

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    Pingback von Vermögensverwalter: 2011 weitere Kursgewinne | Mein besster Geldtipp — 29. Dezember 2010 @ 02:08

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