Anzeige
29. Oktober 2012, 12:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Franklin Templeton nimmt Afrika ins Visier

Franklin Templeton Investments bietet deutschen und österreichischen Anlegern einen neuen Aktienfonds an. Der Templeton Africa Fund (LU0744128314) investiert in  afrikanische Unternehmen. Die Auswahl übernimmt Dr. Mark Mobius, Vorsitzender der Templeton Emerging Markets Group.

AfrikaCo-Manager für den Templeton Africa Fund ist der Deutsche Carlos von Hardenberg, der von Istanbul aus bereits seit dem Jahr 2008 auch den Templeton Frontier Markets Fund gemeinsam mit Mobius verantwortet.

Mobius 50-köpfiges Schwellenländer-Team hat Büros in weltweit 18 Standorten, darunter Kapstadt und Johannesburg. Insgesamt verwaltet das Team laut Franklin Templeton rund 900 Millionen US-Dollar in aktuell 57 afrikanischen Unternehmen.

„Sechs von zehn der wachstumsstärksten Märkte der vergangenen zehn Jahre finden wir in Afrika. Aufgrund eines zunehmend vertrauenswürdigen Investorenumfelds und besserer Wirtschaftspolitik gepaart mit der steigenden Nachfrage aus Industrie- und Schwellenländern nach den Rohstoffen des Kontinents dürfte Afrika in den nächsten 20 Jahren weiterhin starkes Wachstum verzeichnen. Davon sollten auch die lokalen, noch jungen börsennotierten Unternehmen profitieren“, so Mobius.

Mobius sieht Afrika als solide Investmentregion

Und weiter: „Afrikas Märkte kopieren erfolgreiche Konzepte aus etablierten Schwellenländern und versuchen, die Fehler der anderen zu vermeiden. Viele haben große Fortschritte in Sachen Corporate Governance gemacht, die Transparenz ist in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert worden und die Investor Relations sind – vor allem in Afrika – erstaunlich gut.“

Sollten größere Schwellenmärkte vermehrt in Afrika investieren, “fließt viel Kapital in Infrastrukturprojekte wie Straßen, Brücken, Schulen und Krankenhäuser. All das dürfte den afrikanischen Volkswirtschaften in den nächsten Jahren zugutekommen. Solche Maßnahmen mindern die für Afrika bestehenden Anlagerisiken und fördern eine Region, die sich in Kapitalmärkten, Konsumorientierung und Technologie weiterentwickelt.“

Die jungen Märkte in Afrika seien empfehlenswert, da sie niedrige Korrelation zu sowohl Industrieländer- als auch Schwellenländeraktien aufweisen, sagt Co-Manager von Hardenberg, der nach eigenem Bekunden möglichst viele Unternehmen vor Ort in Augenschein nehmen will: „Zu den Hauptunterscheidungsmerkmalen gehören eine niedrigere Marktkapitalisierung und geringere Marktliquidität sowie die spärliche Verfügbarkeit von Research-Material. Zudem werden die Kurse in den Frontiermärkten Afrikas noch mehr von Faktoren im eigenen Land wie dem politischen Geschehen beeinflusst. Ein wesentlicher Unterschied ist auch noch das niedrigere Pro-Kopf-Einkommen in den Frontiermärkten.“

Der Fonds kostet jährlich 2,1 Prozent Management Fee. (mr)

Foto: Shutterstock

 

 

1 Kommentar

  1. Auf der Suche nach den nächsten Emerging Markets ist die logische Konsequenz nach der Story Asien, Osteuropa und Südamerika den Blick gen Afrika zu wenden. Das Aufwärtspotential ist enorm, alleine aufgrund der niedrigen Marktkapitalisierung würde ein stärkeres Interesse der Anleger im großen Stil zu einer liquiditätsgetriebenen Hausse führen. Selbst wenn die Fundamentaldaten mittelfristig nicht den Erwartungen entsprechen sollten, kann man von hohem Gewinnpotential ausgehen.

    Kommentar von Finanzberatung Ohligschläger Hamburg: Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Kredite, Finanzierungen — 31. Oktober 2012 @ 12:47

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Risiko-LV: Kunden gewinnen, Abschlussquoten steigern

Risiko-Lebensversicherungen machen laut Branchenzahlen mehr als ein Fünftel des Neugeschäftes der deutschen Lebensversicherer aus. Was Anbieter tun können um sich im Wettbewerb erfolgreich aufzustellen, hat das Marktforschungsinstitut Heute und Morgen untersucht.

mehr ...

Immobilien

Ab auf die Insel: Privatinsel in Irland steht zum Verkauf

Wer schon immer von einer eigenen Insel geträumt hat, könnte sich diesen Traum in Irland erfüllen – das nötige Kapital vorausgesetzt. Die Privatinsel “Horse Island” steht zum Verkauf, mitsamt einem gerämigen Anwesen. Sogar ein Hubschrauberlandeplatz steht zur Verfügung.

mehr ...

Investmentfonds

Alzheimer-Forschung: Was der aktuelle Stand für Investoren bedeutet

Alzheimer betrifft allein in den USA und Europa 15 Millionen Menschen, Tendenz steigend. Bis heute wurde kein Wirkstoff gefunden, mit dem sich Alzheimer verlangsamen lässt. Die Ursachen sind ungeklärt, verschiedene Thesen werden aktuell diskutiert. Der hohe Bedarf an Behandlungsmethoden birgt ein großes Potenzial für Investoren. Gastbeitrag von Mina Marmor, Sectoral Asset Management

mehr ...

Berater

JDC bietet Webinare zur neuen DIN-Norm in der Finanzberatung

Die neue DIN 77230 “Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte” ersetzt die bisherige DIN SPEC 77222. Die neue Norm nimmt sich, wie ihr SPEC-Vorläufer, die Basisanalyse der Finanzen von Privathaushalten vor. Jung, DMS & Cie. bietet deshalb Webinare für Vertriebspartner an, um auf die neue DIN-Norm zu schulen. 

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R–Insolvenz: Über 4.500 Gläubiger in Münchner Olympiahalle

Für die ersten Gläubigerversammlungen der insolventen deutschen P&R-Gesellschaften fanden sich in dieser Woche 4.500 Gläubiger in der Münchner Olympiahalle ein. Was geschah dort?

mehr ...

Recht

Falling down: Wer haftet bei rutschigen Bürgersteigen?

Der Herbst und das liebe Laub. Was im Sonnenschein auf den Bäumen noch schön aussieht, kann am Boden schnell zur Gefahr werden. Wird Laub nicht beseitigt und führt zu Unfälle, kann’s teuer werden. Mal ganz abgesehen von dem drohenden Ärger mit der Justiz. Worauf Mieter und Hausbesitzer jetzt achten sollten.

 

mehr ...