22. Mai 2012, 12:04
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Nordea sucht sicherste Staatsanleihen

Nordea startet den neuen Nordea 1 European Low CDS Government Bond Fund (LU0634509953). Die neue Offerte soll zu den sichersten Fonds für europäische Staatsanleihen zählen.

StaatsanleihenDer Fonds entspricht den europäischen Ucits-Regularien. Auf Basis der Credit-Default-Swap-Spreads (CDS-Spread) werden die Kreditrisiken auf dem Staatsanleihenmarkt gemessen, nicht anhand von Bonitätseinstufungen der Ratingagenturen. „Mit der Orientierung an den CDS-Spreads versteht sich unser Fonds als Alternative zu den bislang vorherrschenden Anlagephilosophien“, sagt Christophe Girondel, Head of Global Fund Distribution.

Und weiter: „Zum einen suchen die Anleger nach Sicherheit und Liquidität, zum anderen hielten wir es für notwendig, im Bereich der Staatsanleihen eine Anlagealternative anzubieten, die auf einer Kennzahl für das Kreditrisiko basiert, die vom Markt selbst bestimmt wird, und nicht auf den Bonitätseinstufungen der Ratingagenturen.“

Martti Forsberg vom Nordea International Fixed Income Team leitet den Fonds: “Bei den CDS-Spreads handelt es sich um das Aufgeld für eine Absicherung des Ausfallrisikos für die kommenden fünf Jahre. Je niedriger diese Kosten sind, umso geringer ist das Kreditrisiko.“ Forsberg will von den fünf Ländern mit den niedrigsten CDS-Spreads diejenigen Anleihen auszuwählen, die das beste Risiko-Rendite-Verhältnis aufweisen.

Nordea Investment Funds S.A. ist Teil der Nordea Gruppe, die Anlagegelder in Höhe von 197 Milliarden Euro managt.

Der Fonds kostet maximal drei Prozent Ausgabeaufschlag. Anleger zahlen jährlich 0,5 Prozent Management Fee. Weitere Gebühren sollen nicht anfallen. (mr)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Wieder erste Erholung bei Beitragseinnahmen der Rentenkasse

In der Rentenkasse zeigt sich trotz der Corona-Krise eine erste Erholung. Es gehe bei den Einnahmen “aktuell wieder nach oben”, sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Im März und April habe es als Folge massiver Corona-Beschränkungen geringere Beitragseingänge gegeben.

mehr ...

Immobilien

Bauträgergeschäfte von Mehrwertsteuersenkung nicht betroffen

Wer ein neues Eigenheim oder eine Eigentumswohnung von einem Bauträger erwirbt, profitiert nicht von der aktuellen Mehrwertsteuersenkung.

mehr ...

Investmentfonds

Wie reagieren die Märkte auf den sich verschärfenden US-Präsidentschafts-Wahlkampf?

Die Corona-Krise hat Präsident Trump in eine etwas schwierige Lage gebracht. Dies hat dazu geführt, dass seine Chancen auf eine Wiederwahl im November von einigen Beobachtern in Frage gestellt wird. Wenn man bedenkt, was Präsident Trump während seiner Amtszeit zugunsten des Unternehmenssektors bewirkt hat, gibt es in der Tat guten Grund zur Sorge, sollten einige der von ihm eingeführten Maßnahmen im Falle eines Biden-Sieges rückgängig gemacht werden. Aber ist es so einfach? Genauso wichtig ist es zu berücksichtigen, wie der Kongress aufgeteilt sein wird. Ein Kommentar von François Rimeu, Senior Strategist, La Française AM

mehr ...

Berater

Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb

Deutschland verliert etwa 26 Prozent des erzielbaren Körperschaftsteueraufkommens durch Gewinnverschiebungen multinationaler Unternehmen. Forscher der Universitäten Berkeley und Kopenhagen haben herausgefunden, dass 2017 weltweit etwa 700 Milliarden US-Dollar an multinationalen Gewinnen in Steueroasen verschoben wurden. Die Statista-Grafik zeigt den geschätzten Anteil des gewonnenen oder verlorenen Körperschaftsteueraufkommens ausgewählter europäischer Länder für 2017.

mehr ...

Sachwertanlagen

Deutsche Finance konzentriert institutionellen Vertrieb in der Schweiz

Die DF Deutsche Finance Capital Markets GmbH mit Sitz in Zürich verantwortet zukünftig das Capital Raising bei institutionellen Investoren. Kernaufgabe ist die Koordination und Durchführung der internationalen Distribution aller institutionellen Investitionsstrategien der Deutsche Finance Group.

mehr ...

Recht

Insolvenzen: Die Oktober-Welle abschwächen

Die Insolvenz-Zahlen für den April 2020 sagen nichts aus über die tatsächliche Zahlungsfähigkeit der Unternehmen in der Corona-Krise. Im Herbst steigt die Zahl der Insolvenzen voraussichtlich sprunghaft. Sicher kann der Staat nicht alle Firmen retten – und künstlich am Leben gehaltene Zombie-Firmen will niemand. Eine Insolvenzwelle würde aber auch den Bankensektor bedrohen. Anstelle von noch größeren Not-Krediten sollten die rückzahlbaren Liquiditätshilfen unter bestimmten Bedingungen in Zuschüsse umgewandelt werden.

mehr ...