Fondsabsatz April: Institutionelle Investoren bei Nettozuflüssen führend

Die deutsche Fondsbranche hat im April per Saldo 9,1 Milliarden Euro eingesammelt. Die Spezialfonds vereinnahmten mit 7,4 Milliarden Euro den Löwenanteil.

Master KGInstitutionelle Anleger, wie zum Beispiel Versicherungen und Pensionskassen, haben von Anfang Januar bis Ende April netto 30,4 Milliarden Euro in Spezialfonds investiert. Dieser Zufluss ist deutlich höher als das Neugeschäft im entsprechenden Zeitraum des Rekordjahres 2012. Zwischen Januar bis April des Vorjahres waren lediglich 18,7 Milliarden Euro in Spezialfonds geflossen.

Trend zur Master-KAG

Bei Spezialfonds setzt sich der Trend zu segmentierten Fonds fort. Bis zum Jahr 2001 ist die Zahl der Spezialfonds auf knapp 5.500 Produkte gestiegen. Seitdem nutzen institutionelle Anleger verstärkt Master-KAG-Lösungen, indem sie mehrere Spezialfonds in einem Master-Fonds bündeln.

Ein Master-Fonds besteht aus Segmenten, deren Assets unabhängig voneinander von verschiedenen spezialisierten Portfoliomanagern gesteuert werden. Durch die zunehmende Verschmelzung zu Master-Fonds wie auch durch die Einrichtung neuer Segmente innerhalb bestehender Master-Fonds ist die Zahl der Spezialfonds 2008 erstmals unter die Marke von 4.000 Produkten gefallen.

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Quelle: BVI

Spezialfonds: Verhältnis Neuauflagen-Auflösung ausgeglichen

Seit 2010 ist das Verhältnis von Neuauflagen und der Auflösung von Spezialfonds annähernd ausgeglichen. Die Zahl der Spezialfonds liegt trotz der kräftigen Zuflüsse seitdem konstant bei rund 3.900 Fonds. Das Vermögen der Spezialfonds beträgt per 30. April 1.032 Milliarden Euro. Darüber hinaus haben institutionelle Anleger in freien Mandaten 338 Milliarden Euro angelegt. (fm)

Foto: Shutterstock

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