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31. März 2014, 08:10
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“Konsequente Übergewichtung von Aktien”

Der Allianz Strategiefonds Wachstum rangiert in den Top Ten der ertragreichsten Fonds der Kategorie “Offensiv”. Fondsmanagerin Cordula Bauss erläutert den strategischen Ansatz und kommentiert die aktuellen Marktereignisse.

Strategiefonds

Cordula Bauss: “Gelingt es den Notenbanken nicht, die Erwartungen der Marktteilnehmer zu steuern, könnte die Volatilität nochmals deutlich zunehmen.”

Cash.: 2013 war ein Jahr großer Kontraste. Auf der einen Seite ein starker Aktienmarkt und Euro, auf der anderen Seite ein schwächelnder Goldpreis. Was hatte dies für Auswirkungen auf die Anlagestrategie des Allianz Strategiefonds Wachstum?

Bauss: Glücklicherweise reifte 2013 schnell die Überzeugung, dass die konjunkturelle Erholung nicht wieder abrupt abbricht. Hinzu kam der verhalten positive Ausblick für die Länder der Euroland-Peripherie, die ihre Probleme in einigen Bereichen konsequent angehen.

Die Anlagestrategie des Allianz Strategiefonds Wachstum wird zum einen auf Basis fundamentaler Einschätzungen und zum anderen durch eine Vielzahl technischer Einflussfaktoren bestimmt. Da alle Signale in die gleiche Richtung wiesen, wurden entsprechend früh die Umschichtungen vorgenommen.

Im Aktienbereich hat das Kurs-Momentum einen großen Anteil der Positionierung bestimmt. Im Anleihebereich war es vor allem die Euroland-Peripherie, die attraktiv erschien, genauso wie ein generelles Umschichten von Staatstiteln in ein breit gefächertes Anlagespektrum von Pfandbriefen und Unternehmensanleihen. Zu den Engagements innerhalb der Assetklassen kam das Übergewicht von Aktien im Vergleich zu Renten.

Mit knapp 19 Prozent Zuwachs in 2013 hat der Fonds sehr gut abgeschnitten. Welche Positionen haben besonderen Anteil am Erfolg?

Den größten Anteil an der guten Wertentwicklung hatte die konsequente Übergewichtung von Aktien gegenüber festverzinslichen Papieren im Portfolio. Hinzu kamen die sehr guten Ertragsbeiträge aus den einzelnen Assetklassen. Sowohl im Bond- als auch im Aktienbereich lag die Performance oberhalb der vergleichbarer Markt-Indizes.

Zum Jahresultimo lag die Aktienquote rund 75 Prozent. Warum haben Sie angesichts der guten Börsenentwicklung keinen höheren Anteil gewagt?

Was das unterliegende Aktiendepot betrifft, ist diese Aussage richtig. Zusammengenommen mit den im Fonds enthaltenen Derivaten lag das Aktien-Engagement allerdings deutlich höher, nämlich über 80 Prozent.

Gerade zum Jahresende lag ein klarer Fokus auf einer Übergewichtung im Aktienmarkt. Sowohl Momentum als auch fundamentale Rahmendaten haben diese Positionierung unterstützt. Die Umsetzung mittels Futures hat den Vorteil, dass schnell und günstig auf Marktbewegungen reagiert werden kann.

Welche Positionierung streben Sie auf der Aktienseite für das laufende Jahr an?

Das Aktienportfolio investiert in globale Aktien und wird nach einem systematischen Ansatz gemanagt (Best Styles Global), der auf einem diversifizierten Mix von Investmentstilen beruht. Das Ziel dieses Ansatzes ist, weitgehend unabhängig vom Zyklus eine stabile Outperformance zu erzielen.

Seite zwei: Wichtigste Investmentstile für die kommenden Monate

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