22. Dezember 2016, 08:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gold im neuen Jahr: Ein hohes Maß an Spannung garantiert

Heftig bergauf ging es in den vergangenen Wochen vor allem mit den Renditen von US-Staatsanleihen. Unmittelbar vor dem Wahlsieg von Donald Trump lagen diese bei zehn Jahren Restlaufzeit noch bei lediglich 1,86 Prozent, Mitte Dezember war bereits ein Wert von über 2,6 Prozent zu beobachten.

Die US-Inflationsrate lag im Dezember bei 1,7 Prozent, was die inflationsbereinigten Realzinsen wieder in den positiven Bereich zurückkehren ließ. Aufgrund der 2016 zu beobachtenden massiven Verteuerung von Rohstoffen aus den Bereichen Energie, Industriemetalle und Landwirtschaft dürften die Zeiten niedriger Inflation erst einmal vorüber sein.

EZB und Fed streben bei der künftigen Teuerungsrate eine Zielmarke von zwei Prozent an. Ob sich diese im Falle einer Aufwärtsbewegung auf zwei Prozent “zähmen” lässt, bleibt abzuwarten und darf durchaus bezweifelt werden.

Sobald das Thema “Inflation” an die Finanzmärkte zurückkehrt, dürfte auch das bewährte Gegenmittel hierfür – der Inflationsschutz in Form von Gold – ein Comeback feiern.

Die Kursziele der Analysten für 2017

Über eines konnte man sich 2016 an den Goldmärkten wahrlich nicht beklagen: Langeweile. Nach einem fulminanten Jahresstart, der den Goldpreis auf Dollarbasis in der Spitze um 30 Prozent verteuert hat, waren vor allem der Ausbruch aus dem Abwärtstrend und das damit verbundene Trendwechselsignal ein heiß diskutiertes Thema.

2017 dürfte insbesondere für uns Europäer aufgrund der bereits erwähnten Wahlen spannend werden. Das heißt: Die politische Unsicherheit dürfte weiterhin ein ständiger Wegbegleiter des Goldpreises bleiben.

Nichtsdestotrotz wollen wir Ihnen die Analystenprognosen zum Goldpreis nicht vorenthalten. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat Kursziele ermittelt, die nicht älter als sechs Monate sind.

Im Durchschnitt wird für das vierte Quartal 2017 ein Goldpreis in Höhe von 1.294 Dollar prognostiziert. Bei den insgesamt 27 erfassten Prognosen gibt es allerdings erhebliche Abweichungen.

Seite drei: Inflationserwartungen steigen in 2017

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...