14. August 2017, 09:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Märkte werden stärker schwanken

In den vergangenen Wochen waren die Börsen trotz der Krise in Venezuela wenig volatil, mit dem Nordkorea-Konflikt scheint die Sorge der Aktionäre zurückgekehrt zu sein. Zudem stehen in dieser Woche wichtige Veröffentlichungen bevor.

 in Märkte werden stärker schwanken

Robert Greil: “Trotz der jüngsten Marktkorrektur bleibt der Grundtrend des Dax aufwärts gerichtet.”

Die Börsen scheinen sich schon fast an die geringe Volatilität gewöhnt zu haben, doch Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers erwartet eine höhere Volatilität: “Die umsatz- und terminarmen Wochen Mitte August sind gerade bei besorgniserregenden Entwicklungen wie hinsichtlich des Nordkorea-Konflikts für höhere Marktschwankungen gut.”

Und trotz der Sommerzeit würden mit der Notenbankkonferenz in Jackson Hole vom 24. bis 26. August und der EZB-Sitzung am 7. September wichtige Termine bevorstehen.

Diese Woche würden zudem am Montag in Asien die chinesischen Monatszahlen zu Produktion und Einzelhandel für Juli erwartet sowie Japans Wirtschaftswachstum im jüngsten Quartal; hinzu komme Eurolands Juni-Industrieproduktion.

BIP-Zahlen Deutschlands und Handelsbilanz des Eurolands

Am Dienstag werden Deutschlands BIP-Zahlen für das zweite Quartal bekanntgegeben. In den USA würden ebenfalls am Dienstag die US-Einzelhandelsumsätze für Juli veröffentlicht, und am Mittwoch das Protokoll der letzten Fed-Sitzung.

Am Donnerstag stünden in Euroland die Handelsbilanz (Juni), der finale Juli-Inflationsbericht und das Protokoll der jüngsten EZB-Sitzung sowie in den USA die Industrieproduktion (Juli) auf der Agenda.

Am Freitag schließen Deutschlands Produzentenpreise für Juli sowie das Michigan US-Verbrauchervertrauen für August die Woche ab.

Robert Greil erwartet eine positive Entwicklung Deutscher Aktien: “Trotz der jüngsten Marktkorrektur bleibt der Grundtrend des Dax aufwärts gerichtet. Während wir in unserer Anlagestrategie Anleihen weiter untergewichten, bleiben Aktien für uns die klar attraktivere Anlageform.” (kl)

Foto: Merck Finck

Ihre Meinung



 

Versicherungen

80 Prozent: Leistungsquote in der BU gestiegen

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) hat die neue Leistungsquotenstatistik in der Berufsunfähigkeitsversicherung veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahr verkürzte sich die Bearbeitungszeit von 110 auf 106 Tage. Insgesamt wurden 80 Prozent aller Anträge bewilligt, nach 79 Prozent ein Jahr zuvor.

mehr ...

Immobilien

Verlängertes Baukindergeld ist eines der bekanntesten Fördermittel

Zwei Jahre nach Einführung zeigt eine aktuelle Studie: Das Baukindergeld gehört zu den bekanntesten Fördermitteln in Deutschland. Laut einer repräsentativen Erhebung von Statista im Auftrag der Interhyp AG kennen 59 Prozent der Deutschen das Baukindergeld, für das der Förderzeitraum gerade um drei Monate bis Ende März 2021 aufgrund der Corona-Pandemie verlängert wurde.

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltiges Investieren: Versicherer auf Kurs?

Die Integration von ESG-Faktoren (Environment, Social, Governance) bei der Kapitalanlage deutscher Versicherungsunternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dies geht aus einer aktuellen Studie des europäischen Assetmanagers Candriam und der Versicherungsforen Leipzig hervor. Was die größten Herausforderungen beim Thema ESG sind.

mehr ...

Berater

Finanzstark ins digitale Zeitalter

Home-Office, Online-Handel, E-Business – nur einige Begriffe, die für den fundamentalen Wandel in der Unternehmenslandschaft stehen. Ein Wandel, der zwar schon vor Corona begann, aber durch die Pandemie eine neue Dynamik erreicht hat. Gastbeitrag von Dirk Oliver Haller, DFT Deutsche Finetrading 

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...