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13. Juni 2018, 12:32
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Angst der Anleger steigert Nachfrage nach Gold

Die Furcht der Anleger vor einem Aktiencrash ist im April gestiegen. Das spiegelt die Entwicklung des europäischen Markts für Exchange Traded Products (ETP) wider. Anleger flüchten unter anderem in Gold und aus Aktien. Die drei wichtigsten Trends am ETP-Markt: Gastbeitrag von Wei Li, Ishares

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Anleger verabschieden sich von Aktien und Anleihen ohne Rating.

Am europäischen Markt für Exchange Traded Products (ETPs) haben sich im April drei Kerntrends abgezeichnet. Zu ETPs zählen unter anderem Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Commodities (ETCs). Die Tendenz ist eindeutig, die Unsicherheit der Investoren ist gestiegen.

Gold bleibt gefragt

Zuflüsse in Rohstoff-ETPs haben das Geschäft im Mai erneut bestimmt. Im Laufe des Monats sind 1,2 Milliarden Dollar in Rohstoff-ETPs geflossen. Die damit verbundene Suche nach sicheren Häfen zeigt sich auch in anhaltenden Abflüsse aus Aktienprodukten.

Gold stößt auf starkes Interesse, was in Zusammenhang mit der politischen Unsicherheit in Europa und den anhaltenden Spannungen im Welthandel mit den USA zu sehen ist. Im zweiten Quartal verbuchten Gold-ETPs unterm Strich bislang 2,33 Milliarden Dollar. Das ist der höchste Wert seit der Präsidentenwahl in den USA.

Flucht aus Risiko

Aus Aktien-ETPs, die in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) aufgelegt sind, flossen im Mai unter dem Strich 1,5 Milliarden Dollar ab. Davon waren mit minus 3,7 Milliarden Dollar erneut vor allem Produkte auf europäische Aktien betroffen.

ETPs auf Schwellenländeraktien mussten erstmals seit Januar 2017 Verluste (minus 642 Millionen Dollar) hinnehmen. Die Zuversicht der Anleger litt unter der politischen Unsicherheit in Italien und Spanien.

Abschied von Aktien

Eine wahre Achterbahnfahrt zum Monatsende, die letztlich doch zur Amtseinführung einer italienischen Regierung und zu einem neuen Premierminister in Spanien führte, veranlasste Anleger dazu, sich nach alternativen Anlagemöglichkeiten umzuschauen.

Seite zwei: Auf der Suche nach Sicherheit

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