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9. Mai 2018, 07:16
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Handelsstreit kann auch USA schaden

Der Streit um die Handelszölle, den US-Präsident Donald Trump begonnen hat, ist noch nicht vorbei. Betroffenist vor allem China. Auch wenn die USA in der besseren Verhandlungsposition sind, können sie nicht alle Forderungen durchsetzen, ohne sich selbst zu schaden. Gastbeitrag von Axel D. Angermann, Feri

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Hafen in Shenzhen. China hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der größten Handelsmächte entwickelt.

Nachdem die jüngsten Handelsgespräche in Peking ohne Erfolg abgebrochen wurden, sind die Fronten zwischen den USA und China verhärtet. Die USA drohen mit Strafzöllen auf Produkte aus China im Wert von mindestens 50 Milliarden Dollar.

Noch ist nicht klar, wie weit Trump wirklich gehen wird. So ist die Erhebung von Zöllen auf Stahl und Aluminiumprodukte aus Europa erst einmal um einen weiteren Monat verschoben worden.

Wichtige Handelspartner

Auch mit der chinesischen Führung soll eine Einigung erzielt werden. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten. Echte Erleichterung wollte auch in Europa in der vergangenen Woche nicht aufkommen.

China ist mittlerweile der wichtigste Handelspartner der USA. Allerdings überstiegen die Importe der USA aus China die Exporte in die Volksrepublik im Jahr 2017 um etwa 380 Milliarden Dollar. Das ist der mit Abstand größte Fehlbetrag, den die USA aus dem Handel mit einem anderen Land erzielen.

Für China wiederum sind die USA der mit Abstand wichtigste Exportmarkt. Fast 20 Prozent der chinesischen Exporte gehen in die USA. Strafzölle würden die chinesische Wirtschaft stärker treffen als Gegenmaßnahmen in gleicher Höhe die amerikanische Wirtschaft.

China hat schlechte Verhandlungsposition

China hat deshalb gegenüber den USA eine vergleichsweise schlechte Verhandlungsposition und wird Zugeständnisse machen müssen, um einen Handelskrieg zu vermeiden. Zu weit können die USA jedoch auch nicht gehen, denn in einigen wichtigen Industriezweigen wie der Elektroindustrie oder dem Maschinenbau ist man in hohem Maße auf (chinesische) Importe angewiesen.

Seite zwei: Welthandel wächst langsamer

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