EU und Japan: Freihandelsabkommen tritt in Kraft

Es verbindet Märkte mit 635 Millionen Menschen und steht für knapp ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das Partnerschaftsabkommen der Europäer mit der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt hat aber auch eine politische Signalwirkung.

Japan ist als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ein sehr interessanter Absatzmarkt für europäische Unternehmen.

Die EU und Japan bilden von heute an die größte Freihandelszone der Welt. Mit dem Inkrafttreten des 2018 geschlossenen Wirtschaftspartnerschaftsabkommens werden Märkte mit 635 Millionen Menschen verbunden.

Ziel ist es, Zölle und andere Handelshemmnisse nahezu vollständig abzubauen, um das Wachstum anzukurbeln.

Größere Auswahl und günstigere Preise

Durch das Abkommen könnten europäische Unternehmen jedes Jahr eine Milliarde Euro an Zöllen einsparen, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Konsumenten biete es zudem eine größere Auswahl und günstigere Preise. Umwelt- und Verbraucherschützer sehen die neuen Handelsabkommen der EU hingegen kritisch.

Japan ist nach den USA und China die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und damit ein sehr interessanter Absatzmarkt für europäische Unternehmen. Gemeinsam sind die EU und Japan für knapp ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich.

Seite zwei: Weniger Abgaben auf japanische Autos

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