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16. Juli 2015, 15:46
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DSGV: Griechische Banken zügig prüfen

Die Griechischen Banken zügig auf Herz und Nieren zu prüfen hat nach Ansicht von Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), höchste Priorität.

Fahrenschon750 in DSGV: Griechische Banken zügig prüfen

Georg Fahrenschon, DSGV, fordert schnellen Banken-Check in Hellas.

“Sobald das dritte Hilfspaket steht, muss die griechische Regierung schnell in der Lage sein, die griechischen Banken selbst auf solide Beine zu stellen”, so Fahrenschon. Die Notkredite der Europäischen Zentralbank (Emergency Liquidity Assistance, ELA) können nur eine vorübergehende Lösung für die griechischen Banken sein. Eine dauerhafte Stabilisierung setzt dagegen eine ausreichende Kapitalausstattung der Institute voraus.

“Das ist Sache des griechischen Staates”, so Fahrenschon weiter. Der Entwurf des dritten Hilfspakets für Griechenland sehe für genau diesen Zweck zwischen 10 bis 25 Milliarden Euro aus Mitteln des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) vor. “Mit Nachdruck weise ich darauf hin, dass eine Rekapitalisierung oder Abwicklung von Kreditinstituten aktuell noch durch den jeweils betroffenen Mitgliedstaat zu bewerkstelligen wäre. Es kann nicht sein, dass der europäische Abwicklungsfonds SRF über eine Brückenfinanzierung durch den ESM schon vor seinem Inkrafttreten am 1. Januar 2016 in Anspruch genommen wird”, sagte Fahrenschon abschließend. (fm)

Foto: DSGV

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1 Kommentar

  1. Nach Griechenland werden weitere Länder folgen dank unseres Finanzsystems, das von leistunglosen Profiten durch den Zinseffekt lebt. Die Kreise, die davon profitieren, sind an einer Änderung des Geldsystems nicht interessiert und halten die Mehrheit der Bevölkerung bewusst dumm, damit sie weiter ihre leistungslosen Einkommen kassieren können.

    Kommentar von H. Braun — 17. Juli 2015 @ 11:09

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