Anzeige
1. Juni 2015, 17:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Euro belastet durch starke US-Konjunkturdaten und Griechenland

Der Kurs des Euro ist am Montag nach starken US-Konjunkturdaten gefallen. Zudem lastet laut Händlern auch die unklare Lage im Griechenland-Drama auf dem Euro. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,0905 US-Dollar, nachdem sie in der Nacht noch knapp unter der Marke von 1,10 Dollar notiert hatte.

Euro-dunkel-7501 in Euro belastet durch starke US-Konjunkturdaten und Griechenland

Euro unter Druck

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag noch auf 1,0944 (Freitag: 1,0970) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9137 (0,9116) Euro. Besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten stützten den Dollar. So hatte sich die Stimmung in der Industrie, gemessen am Einkaufsmanagerindex ISM, im Mai stärker aufgehellt als erwartet.

Anhaltendes US-Wachstum

“Es ist der erste Anstieg des Index seit Oktober 2014 und insofern positiv zu werten”, kommentierte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die Zahlen. Die Zahlen signalisierten ein “anhaltendes US-Wachstum”. Die Investitionen in der Bauindustrie waren zudem so stark gestiegen wie seit Mai 2012 nicht mehr.

Ausstehende Griechenland-Einigung belastet

Die immer noch ausgebliebene Einigung mit Griechenland lastet laut Händlern auf dem Euro. Die Verhandlungen zur Beilegung des Schuldenstreits zwischen der Regierung in Athen und den internationalen Geldgebern laufen nach wie vor schleppend. Zudem hatte sich die Stimmung in der Industrie der Eurozone nicht so stark aufgehellt wie erwartet. Enttäuschend entwickelte sich die Lage vor allem in Deutschland. Positiv überraschten hingegen Italien und Spanien.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,71925 (0,71900) britische Pfund, 135,79 (135,95) japanische Yen und 1,0331 (1,0341) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1199,90 (1191,40) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34 380,00 (34 260,00) Euro.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 8/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Durchstarter Indien – Führungskräfte absichern – Bausparen – US-Immobilien


Ab dem 20. Juli im Handel.

Cash. 7/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

US-Aktien – Unfallpolicen – Altersvorsorge – Ferienimmobilien

+ Heft im Heft: Cash.Special Vermögensverwaltende Fonds

Versicherungen

Winninger findet weiteren Partner

Die Winninger AG hat mit der Wifo GmbH einen neuen Partner beim Ankauf von Lebensversicherungen gewonnen. Über die Wifo-Plattform will Winninger die Möglichkeit anbieten, in wenigen Schritten einen Kaufvertrag herunterzuladen, der von Winninger bereits unterschrieben ist und damit ein verbindliches Angebot an den Kunden darstellt.

mehr ...

Investmentfonds

Saudi-Arabien auf dem Weg zum Schwellenland

In Saudi-Arabien wird in Kürze eine der größten börsennotierten Gesellschaften der Welt entstehen. Indexorientierte Anleger, die in Schwellenmärkte investieren wollten, müssen das Land künftig stärker in den Fokus nehmen, sagt Charles Sunnucks, Jupiter Asset Management. 

mehr ...
21.07.2017

Trendwende bei Gold

Berater

Liebe Verbraucherschützer, ist das Ihr Ernst?

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert einmal mehr ein Provisionsverbot im Finanzvertrieb. Doch die Argumente werden immer abenteuerlicher. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbeteiligung: Was geschieht bei Tod des Anlegers?

Das durchschnittliche Alter von Fondsinvestoren ist vergleichsweise hoch. Daher sind Erbfälle mit Anteilen an geschlossenen Fonds keine Seltenheit. Was geschieht jedoch mit einer Fondsbeteiligung im Todesfalle eines Anlegers?

mehr ...

Recht

Laufende Bestandsprüfungen keine Maklerpflicht

Makler sind nicht dazu verpflichtet turnusmäßige Gespräche mit ihren Kunden zu führen oder bei der Übernahme laufender Verträge in die Betreuung eine Risikoanalyse durchzuführen. Dies gilt jedenfalls, wenn kein konkreter Anlass vorliegt, so das OLG Frankfurt. Gastbeitrag von Jürgen Evers, Kanzlei Blanke Meier Evers Rechtsanwälte

mehr ...