20. Juli 2019, 09:21
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Bitcoin: Wie die Spekulationen über Libra zu Kursgewinnen verhelfen

Nach Kritik am Facebook-Projekt Libra und weiteren Headlines konnte man turbulente Kursbewegungen der digitalen Leitwährung Bitcoin verzeichnen. Facebook-Projekt Libra wird in einer Anhörung im US-Senat scharf kritisiert. Ein Kommentar von Frank Geßner, Chairman und Mitbegründer des Investment Managers INVAO.

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„Wer investiert, braucht starke Nerven. Das gilt insbesondere am Markt für Digitale Assets und Währungen. In der vergangenen Woche durchlief der Kurs der digitalen Leitwährung Bitcoin erneut einen wilden Ritt.

Am Dienstag, den 16. Juli, verzeichnete Bitcoin die größten Intraday-Verluste im Jahresverlauf, die am darauffolgenden Donnerstag innerhalb von nur 30 Minuten wettgemacht wurden. In dieser halben Stunde stieg der Kurs um mehr als 1.000 US-Dollar. Auslöser für die Kursbewegungen erscheinen einmal mehr Headlines rund um Bitcoin und weitere Blockchain-Projekte.

Libra steht im Mittelpunkt des US-Kongresses

Bitcoin fiel am Dienstag zwischenzeitlich unter die Marke von 10.000 US-Dollar, nachdem das Facebook-Projekt Libra in einer Anhörung im US-Senat scharf kritisiert wurde. Zudem soll die in Genf beheimatete Tochtergesellschaft Libra Association Medienberichten zufolge noch keinen Kontakt zur Schweizer Datenschutzbehörde aufgenommen haben, was Facebook nicht davon abhielt, für seine digitale Währung Libra Datenschutz nach Schweizer Standards zu versprechen.

Zudem äußerte das US-Repräsentantenhaus aufgrund des Schweizer Standortes Bedenken hinsichtlich möglicher Geldwäsche. Am Donnerstag zeigte dann eine Sitzung des US-Kongresses, dass das Thema Blockchain und Digitale Währungen im politischen Mainstream objektiv diskutiert wird.

Hängen geblieben ist vor allem die Aussage des republikanischen Abgeordneten Patrick McHenry, der Bitcoin als unaufhaltbar bezeichnete. In Deutschland sorgte Bundesbankpräsident Jens Weidmann für eine Überraschung, als er Libra eine gewisse Attraktivität für den Verbraucher zugestand.

Professionelle Anlagelösungen notwendig

Die vergangene Woche verdeutlicht einmal mehr die extreme Volatilität am Markt für Blockchain-Währungen, die immer wieder von Headlines befeuert wird. Gerade in diesem herausfordernden Umfeld bedarf es professionellen aktiv gemanagten Anlagelösungen. Derweil dürfte die Volatilität anhalten, denn der gerade einmal rund zehn Jahre alte Markt entspricht mit einem Volumen von rund 280 Milliarden US-Dollar einem Bruchteil des globalen Aktienmarktes. Dieser verfügt nach Angaben der Weltbank über eine Marktkapitalisierung von rund 68 Billionen US-Dollar.“

Foto: shutterstock

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