Industria Wohnen setzt verstärkt auf gefördertes Wohnen

Industria Wohnen Geschäftsführer Arnaud Ahlborn
Foto: Industria Wohnen
Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer Industria Wohnen.

Der Wohnimmobilienspezialist Industria Wohnen plant, sein Engagement im Bereich gefördertes Wohnen noch einmal deutlich auszuweiten: In den kommenden 18 Monaten sollen zwischen 200 und 250 Millionen Euro in dieses Segment des Wohnungsmarktes investiert werden.

Die Objekte sollen sowohl in den Publikumsfonds Fokus Wohnen Deutschland als auch in verschiedene Spezialfonds eingehen, kündigt Industria Wohnen an. Das Unternehmen will dabei sowohl auf Bestandsobjekte als auch auf Neubau setzen.

Arnaud Ahlborn, Geschäftsführer von Industria Wohnen, erläutert die Ankaufskriterien: „Projektentwicklungen kaufen wir als Forward-Deals oder Forward-Funding-Deals. Das Mindestvolumen liegt bei zehn Millionen Euro. Interessant sind für uns Städte ab circa 50.000 Einwohner oder im direkten Einzugsgebiet der Metropolen.“ Industria Wohnen kaufe sowohl gemischte Projekte, die gefördertes Wohnen und frei finanziertes Wohnen enthalten, als auch Projekte mit 100 Prozent gefördertem Wohnen.

Elmar Limley, im Portfoliomanagement bei Industria Wohnen unter anderem verantwortlich für diese Ankaufsobjekte, ergänzt: „Die Nachfrage von Investorenseite nach gefördertem Wohnen ist ungebrochen hoch. Dies ist einerseits auf die steigende Bedeutung der ESG-Kriterien zurückzuführen. Andererseits wirkt gefördertes Wohnen innerhalb der Assetklasse Wohnen diversifizierend, da das Segment noch krisensicherer ist. Außerdem haben viele Investoren erkannt, dass die Renditen im geförderten Wohnen nur geringfügig niedriger sind als im frei finanzierten Wohnen.“

Industria Wohnen hat sich schon frühzeitig auf das Segment Gefördertes Wohnen spezialisiert. Aktuell managt das Unternehmen nach eigenen Angaben 1.850 Einheiten in diesem Bereich. Das entspricht über 13 Prozent der Wohneinheiten in den offenen Publikums- und Spezialfonds.

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