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9. Dezember 2014, 09:07
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EEG-Reform: Versorgungslücke bei Renewables stopfen

Planungssicherheit bei Projekten in Deutschland versprechen sich die Initiatoren von der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Trotz schrumpfender Investitionen und Beschäftigungsrückgang ist der Vormarsch der Renewables in Deutschland unumkehrbar.

EEG-Reform

In diesem Jahr könnten erneuerbare Energien erstmals zur wichtigsten Stromquelle werden.

Planungssicherheit: Dieser Begriff fällt besonders häufig, seit der Bundestag Ende Juni die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verabschiedet hat. In Deutschland sei durch das neue EEG ein stabiler Rahmen für Investitionen geschaffen worden, erklärte beispielsweise Ingrid Spletter-Weiß, die das Competence Center Energy der Commerzbank leitet.

Mit der Reform sei für die nächsten Jahre eine wichtige Grundlage für Projektierer und Finanzierer geschaffen worden. Die im Jahr 2013 diskutierte Strompreisbremse habe zu einer großen Verunsicherung in der gesamten Branche geführt. Seit dem Inkrafttreten der Reform im August gebe es nun die notwendige Planungssicherheit für Finanzierung und Ausbau der erneuerbaren Energien.

Große Herausforderungen durch EEG

Die EEG-Novelle sieht vor, bestehende Überförderungen bei der Einspeisevergütung abzubauen, Vergütungen abzusenken und Boni zu streichen, um den weiteren Kostenanstieg zu bremsen. Die durchschnittliche Vergütung über alle Erneuerbaren-Technologien hinweg beträgt nach dem bisherigen EEG rund 17 Cent/kWh – für Neuanlagen soll sie künftig auf rund zwölf Cent/kWh sinken.

Anlagen, die bereits am Netz sind, und Projekte im Ausland sind von der EEG-Novelle nicht betroffen. Nach Einschätzung von Daniel Kellermann, Geschäftsführer von Greenvalue, einer Informationsplattform für Erneuerbare-Energien-Beteiligungen, stellt die verabschiedete Reform Projektentwickler für Energieanlagen zwar vor große Herausforderungen. “Dennoch bietet der Investitionsstandort Deutschland mit dem EEG einen stabilen Rahmen für Investitionen”, betont er.

Stabiler Rechtsrahmen

Auch Fondsinitiatoren heben den neuen Rechtsrahmen positiv hervor. Ohne verabschiedetes EEG waren neue Projekte nur eingeschränkt umsetzbar, da die für die Finanzierung benötigten Banken auf diese Kalkulationsgrundlage warteten.

Seite zwei: Boost für Investments in inländische Anlagen?

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