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21. Februar 2008, 00:00
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Allianz Gruppe legt Geschäftszahlen vor

Die Münchner Allianz Gruppe erzielte nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2007 eine Steigerung des Gesamtumsatzes um 1,5 Milliarden Euro auf 102,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr.
Dämpfend auf das Ergebnis wirkt sich aus, dass die Dresdner Bank, Frankfurt/Main, die zum Konzern gehört, aufgrund der Immobilienkrise Bewertungskorrekturen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro hat vornehmen müssen.Unternehmensangaben zufolge stieg das operative Ergebnis um neun Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Wie die Allianz erklärt, wuchs auch der Jahresüberschuss: Acht Milliarden Euro bedeuten eine Steigerung von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zu diesem Ergebnis hätte das Segment Schaden- und Unfallversicherung beigetragen, dessen operatives Ergebnis mit 6,3 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau liegt.

Eine Steigerung des operativen Ergebnisses konnte im Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung erzielt werden. Der Zuwachs beläuft sich laut Allianz auf rund 400 Millionen Euro und beträgt damit fast drei Milliarden Euro. Das stellt das beste Ergebnis der Unternehmenshistorie dar. Im Bereich Asset Management setzte sich laut Unternehmensführung eine positive Entwicklung fort: So liegt das operative Ergebnis bereinigt um Wechselkurseffekte bei 1,36 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung um 12,8 Prozent binnen Jahresfrist.

Die Verluste der Allianz-Tochter Dresdner Bank führen zu dem moderaten Anstieg des Gesamtumsatzes: Die Unternehmensleitung teilt mit, dass das operative Ergebnis aufgrund der Immobilienkrise von 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2006 auf 730 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr sank und sich damit nahezu halbiert hat. Die Bewertungskorrekturen von 1,3 Milliarden Euro wirken sich deutlich auf die Cost-Income-Ratio aus, die von 79,7 Prozent in 2006 auf 89 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr gestiegen ist. (mo/af)

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