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13. Juli 2010, 12:53
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GDV erwartet stabile Einnahmen in der Kfz-Sparte

Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschhaft (GDV) erwartet für 2010 zwar einen leichten Anstieg des Schadensaufwands in der Schaden- und Unfallversicherung, aber auch leicht steigende Beitragseinnahmen. Entwarnung gibt es für die Kfz-Sparte, für die der Verband nach verlustreichen Jahren erstmals mit einer Stabilisierung der Einnahmen rechnet.

Report-Vertrag-127x150 in GDV erwartet stabile Einnahmen in der Kfz-SparteDas geht aus dem aktuellen Halbjahresbericht des Berliner Verbands hervor. So beziffert der GDV den Anstieg des Schadenaufwands auf knapp zwei Prozent, vor allem beeinflusst durch den strengen Winter und die Stürme. Der versicherungstechnische Gewinn werde voraussichtlich rund eine Milliarde Euro betragen und um cirka 700 Millionen Euro geringer ausfallen als im Vorjahr, heißt es in der Mitteilung.

In der Kfz-Sparte dürften laut GDV die Durchschnittsbeiträge trotz einer Anhebung im Neugeschäft zum Jahreswechsel sowohl in der Kfz-Haftpflicht- als auch in der Kaskoversicherung um cirka 1,5 Prozent bis zwei Prozent abnehmen. Grund: Immer mehr Versicherte wachsen in günstigere Schadenfreiheitsklassen. In der Kfz-Haftpflichtversicherung sei im sechsten Jahr in Folge mit rückläufigen Beitragseinnahmen zu rechnen (minus ein Prozent). In der Vollkasko-Versicherung wirkt die „Abwrackprämie“ weiter nach und wird erneut zu einem deutlichen Zuwachs der vollkaskoversicherten Fahrzeuge beitragen, heißt es in der Mitteilung.

Insgesamt rechnet der GDV für diese Sparte im Jahr 2010 dennoch mit einem kräftigen Anstieg der Prämieneinnahmen um drei Prozent. Alles in allem dürfte sich das Beitragsaufkommen der gesamten Kraftfahrtversicherung – nach fünf von Einnahmenverlusten geprägten Jahren – auf Vorjahresniveau stabilisieren, so der GDV.

Für die Sachversicherung erwartet der GDV einen Anstieg der Beitragseinnahmen um ein Prozent. Der Anstieg der Prämieneinnahmen resultiere im Wesentlichen aus den Zuwächsen in der privaten Sachversicherung, die jedoch – wie schon im Jahr 2009 – lediglich auf vertraglichen, das heißt inflationsbedingten, Anpassungsmöglichkeiten beruhen. (ks)

Foto: Shutterstock

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