Euro-Krise macht Deutschen Angst

Die großen europäischen Wirtschaftsfragen – der Euro und die Schuldenkrise im Euro-Raum – überdecken in diesem Jahr die traditionellen Ängste der Bundesbürger um die eigenen Finanzen. Dieses Ergebnis liefert eine Umfrage der R+V Versicherungen aus Wiesbaden.

euro-krise klein70 Prozent der rund 2.500 Befragten fürchten, dass die drohende Pleite einiger EU-Länder den deutschen Steuerzahler teuer zu stehen kommt.

Glaubt man den Studien-Ergebnissen der R+V, so treibt die Deutschen neben der Euro-Schuldenkrise nur noch eine weitere wirtschaftliche Sorge um. Und zwar die Inflation: Für 63 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sind die steigenden Lebenshaltungskosten die größte Besorgnis.

Was die persönlichen Finanzen angeht, hat sich das Stimmungsbild dagegen deutlich entspannt. So gingen die Ängste vor einer hohen Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozentpunkte zurück. Lediglich 37 Prozent der Befragten fürchten eine Welle von Job-Verlusten – laut R+V war die Angst vor steigenden Arbeitslosenzahlen in Deutschland nie so gering wie heute.

Auch die Sorgen um einen Konjunkturabschwung ging im Vergleich mit den Vorjahres-Ergebnissen deutlich zurück (minus 19 Prozentpunkte). Die Furcht vor dem Verlust des eigenen Jobs ebenfalls (minus zwölf Prozentpunkte). (hb)

Foto: Shutterstock

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