23. Mai 2014, 08:55
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Kollektiv ist die Stärke der Lebensversicherung

Diese Vorteile zusammengenommen bleibt die klassische Rentenversicherung ein wichtiger Stabilitätsanker in jedem Vorsorgeportfolio – auch bei einem in den letzten Jahren deutlich gesenkten Garantiezins und der inzwischen diskutierten weiteren Absenkung zum Jahreswechsel 2014/2015.

Auch Vorsorgesparer müssen umdenken. Denn ganz ohne Risiko lässt sich im aktuellen Kapitalmarktumfeld kaum noch eine ausreichende Altersvorsorge aufbauen. Anders ausgedrückt: Ergänzende Produkte mit höheren Renditechancen sind sinnvoll – einen ausreichend langen Ansparzeitraum zum Ausgleich möglicher Schwankungen vorausgesetzt.

Bewertung von innovativen Garantieprodukten

An diesen Punkt knüpfen innovative Garantieprodukte an, die Versicherer derzeit wieder vermehrt auf den Markt bringen. Entscheidend bei der Bewertung sollten dabei zwei grundsätzliche Fragen sein: Wie viel mehr Chancen auf Rendite bietet das Produkt durch den Verzicht auf Garantien? Und steht dies in einem angemessenen Verhältnis?

Vorsorgesparer allein können dies kaum beantworten. Eine gute Grundlage bieten aber so genannte Chance-Risiko-Profile, auf die Teile der Branche bereits zurückgreifen und die künftig im Rahmen der neuen Produktinformationsblätter für geförderte Vorsorge-Verträge vorgeschrieben sind.

Mehrwert und Verständlichkeit

Zugleich sind die Versicherer gut beraten, die Komplexität in ihrer Produktentwicklung nicht ausufern zu lassen. Selbst gut ausgebildete Berater stoßen sonst im Kundengespräch an ihre Grenzen – und noch wichtiger: Nicht jedes Mehr an Komplexität erzeugt im gleichen Maße auch Mehrwert für den Kunden.

Mehrwert und Verständlichkeit – genau das muss aber die Maxime sein, damit Altersvorsorge in der Breite die dringend notwendige Akzeptanz findet.

Autor Dirk Bohsem ist Leiter Kunden- und Vertriebsmanagement der MLP AG.

Foto: MLP

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