Dr. Klein: Zuwachs bei Finanzierungen und Versicherungen

Der Lübecker Finanzdienstleister Dr. Klein konnte sein Transaktionsvolumen im Finanzierungsbereich in 2013 steigern. Das Volumen im Versicherungsneugeschäft sank, während der Versicherungsbestand wuchs.

Impulse verspricht sich der Finanzdienstleister Dr. Klein durch mehr Bestandswachstum.

Nach Angaben von Dr. Klein erhöhte die Privatkundensparte ihr Transaktionsvolumen im Bereich Finanzierungen in 2013 um 18 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro (2012: 4,5 Milliarden Euro).

„Im Zeitraum von Januar bis Mai 2013 sanken die Finanzierungszinsen auf ein neues Allzeittief. Ab Mai bis September bewegten sie sich leicht aufwärts“, so Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG. „Bis auf den deutlichen Zinsanstieg im Mai war das Jahr 2013 von einem lethargischen Zinsniveau geprägt. Zudem begrenzte das Angebot an Immobilien weiterhin das Wachstum des Gesamtmarktes der Immobilienfinanzierungen.“

Transaktionsvolumen im Versicherungsneugeschäft gesunken

Das Transaktionsvolumen im Versicherungsneugeschäft ist laut Dr. Klein um neun Prozent auf 21,7 Millionen Euro (2012: 23,7 Millionen Euro) gesunken. Hier fehlte in 2013 der Unisex-Sondereffekt, so Dr. Klein.

Während die Neuabschlüsse bei Krankenversicherungen und Lebensversicherungen rückläufig waren, so der Finanzdienstleister, verzeichneten Sachversicherungen einen deutlichen Anstieg im Transaktionsvolumen. Der Versicherungsbestand habe sich um 38 Prozent auf 101,1 Millionen Euro (2012: 73,0 Millionen Euro) erhöht.

Die Versicherungsbranche war laut dem Finanzdienstleister in 2013 weiterhin durch starken Wandel geprägt. „Von Seiten der Verbraucher, der Regulierer, der Medien und des Niedrigzinsumfeldes wurde der Markt für Versicherungen in seinen Grundfesten erschüttert und die Konsolidierung weiter vorangetrieben“, sagt Gawarecki und ergänzt: „Für Vertriebe wird das Bestandswachstum die elementare Messgröße für zukünftigen Erfolg sein. Nur ausreichend große Bestände garantieren eine gewisse Unabhängigkeit von Marktschwankungen.“ (st)

Foto: Shutterstock

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