Anzeige
8. Juli 2015, 08:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

(Semi-)autonomes Fahren: Die Kfz-Versicherung am Scheideweg

Fahrer-Assistenzsysteme halten in viele Modelle Einzug. Laut einer Auswertung des Deutschen Verkehrssicherheitsrats war 2013 in 10 Prozent aller Neuwagen ein Spurhalteassistent verbaut. Für die Zukunft arbeitet die Automobilbranche an Lösungen zum autonomen Fahren. Diese Entwicklungen stellen Versicherer vor neue Herausforderungen.

Gastbeitrag von Wolfgang Schütz, Verivox Versicherungsvergleich GmbH

Assistenzsysteme

“Die neue Technik wird auch Einfluss auf die Preise der Kfz-Versicherung nehmen. Ein Faktor, der die Prämien nach oben treiben könnte, sind steigende Reparaturkosten.”

Wie ist ein Schaden zu regulieren, wenn nicht der Fahrer, sondern die Technik einen Fehler gemacht hat? Dann haftet unter Umständen der Hersteller und seine Produkthaftpflicht müsste einspringen.

Kfz-Haftpflicht bleibt Ansprechpartner

Auf die Unfallgeschädigten soll das auch in Zukunft keinen Einfluss haben. Die Branche ist der einhelligen Meinung, dass Unfallopfer weiterhin nur einen Ansprechpartner haben sollen, um ihre Ansprüche geltend machen zu können –  den Haftpflichtversicherer des Autos, das den Unfall verursacht hat.

Der Versicherer könnte sich anschließend an den Hersteller und dessen Produkthaftpflicht wenden, wenn dieser ein fehlerhaftes System geliefert hat. Aber das soll nicht Aufgabe des Unfallopfers sein.

Weniger Schäden, dafür teurere?

Die neue Technik wird auch Einfluss auf die Preise der Kfz-Versicherung nehmen. Ein Faktor, der die Prämien nach oben treiben könnte, sind steigende Reparaturkosten. Das Kraftfahrzeugtechnische Institut hat einen Test durchgeführt: Dabei prallt ein Wagen der oberen Mittelklasse frontal mit nur vier Stundenkilometern auf einen Pfahl. Der Schaden beläuft sich auf rund 1.500 Euro netto. Teuer wird es, weil der Radarsensor des Fahrer-Assistenzsystems justiert werden muss.

Seite zwei: Neue Modellreihe – günstigere Prämie

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...