13. März 2015, 09:15
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ROPO-Effekt vor dem Aus – Fakt oder Fiktion?

Der ROPO-Effekt ist kein neues Phänomen, sondern bereits seit einer 2008 von GfK und Google durchgeführten Studie als Schlagwort immer wieder in aller Munde. Welche Auswirkungen hat der ROPO-Effekt aber nun für die strategische Weiterentwicklung der Vertriebe?

Keiner kann vorhersagen, wie der Versicherungsvertrieb in zehn Jahren aussehen wird. Eines ist aber sicher: Er wird weniger physisch und mehr digital sein. Wie aktuelle Studienergebnisse von Horváth & Partners zeigen, wird die Onlineinformation vor Vertragsabschluss in Zukunft zur Selbstverständlichkeit werden.

Art, Umfang und “Usability” wichtig

Art, Umfang und “Usability” der Informationsinhalte werden einen entscheidenden Einfluss auf den Vertriebserfolg haben und zu einem Wettbewerbsvorteil avancieren.

Da die Kosten für Informationsinhalte weitestgehend unabhängig von der Anzahl der Nutzer sind, stehen künftig insbesondere kleine und mittelgroße Versicherer vor der Herausforderung, die richtige Balance zwischen Kosten und realpolitischem Nutzen zu finden.

Massive Zunahme von Onlineabschlüssen

Der Anteil jener Kunden, die tatsächlich auch online Verträge abschließen, wird in den nächsten Jahren massiv steigen − bei Banken sogar noch stärker als bei Versicherungen.

Zu dieser Einschätzung kommen rund 100 Entscheider aus dem Vertrieb von Finanzdienstleistern, die für eine aktuelle Horváth & Partners-Studie befragt wurden.

ROPO-Effekt

Quelle: Horváth & Partners Studie “Multikanalvertrieb in Zeiten der Digitalisierung”

Der nach wie vor vorherrschenden Meinung in einigen Unternehmen, man könne sich dem Internet entziehen und Kunden vornehmlich über die traditionellen physischen Wege bedienen, ist ausdrücklich zu widersprechen.

Seite drei: Verändertes Kundenverhalten als Treiber

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