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6. Oktober 2015, 08:02
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Versicherungs-Fintechs: Zwischen Erfolg und Exit

Im Versicherungsumfeld bieten die meisten FinTechs eine digitale Vertragsverwaltung an, die um Beratungsmöglichkeiten erweitert wird. Die Vergütungsmodelle reichen von Bestandsprovisionen bis hin zu Festangestellten mit festem Gehalt – ob die neuen Player den alten Marktakteuren gefährlich werden können, ist allerdings noch abzuwarten.

Versicherungs-FinTechs

Die “digitale Revolution” in der Versicherungsbranche ist noch nicht gelungen. Zwar gibt es zahlreiche Anbieter mit teilweise ähnlichen Konzepten am Markt, sie befinden sich aber fast alle noch in der Startphase.

Die meisten FinTechs, die in der Versicherungsbranche aktiv sind, bieten zunächst einen digitalen Versicherungsordner an.

So auch das Münchener Unternehmen i-finance, das den Service VorsorgeKampagne entwickelt hat.

Provisionsfreie Lösungen

“Der digitale Versicherungsordner gehört für ein Online-Unternehmen ganz einfach dazu, um die bestmögliche Betreuung der Kunden zu gewährleisten”, erläutert David Zahn, der mit Alexander Herbert VorsorgeKampagne gegründet hat.

VorsorgeKampagne berät zudem zu privater Altersvorsorge und bietet provisionsfreie Lösungen mittels Honorar- und Nettotarifen an. “Die immer gleich hohe Vergütung durch den Kunden ermöglicht eine vollständig interessenkonfliktfreie Produktempfehlung”, so Zahn.

“Unsere Hauptleistung jedoch ist die mathematische Analyse von Tarifen und Produkten für die private Altersvorsorge, um eine wirklich belastbare Empfehlung aussprechen zu können.”

“Whitelabel-Lösungen für jeden Makler”

VorsorgeKampagne hat auf das sogenannte Bootstrapping, der Finanzierung ohne externe Mittel, gesetzt und sich komplett eigenständig finanziert und bietet auch eine persönliche Beratung.

Aktuell werden die Nutzer von den Gründern selbst beraten, die jeweils über fünf Jahre Beratungserfahrung verfügen. Zum Jahresende sollen ein bis drei neue, fest angestellte Berater dazu kommen.

Seite zwei: Verwaltung der gesamten Finanzen

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