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28. September 2015, 08:03
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Provisionsabgabeverbot: Versicherungsbranche versus FinTechs

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass über ein neues FinTech-Start-up berichtet wird, das den Versicherungsvertrieb revolutionieren will. Dabei rütteln die “jungen Wilden” an den Grundfesten des freien Vertriebs: dem Provisionsabgabeverbot. Sowohl Versicherer als auch Vermittler halten dagegen – wenn es sein muss auch mit richterlicher Gewalt.

Provisionsabgabeverbot

Nach Ansicht des Kölner FinTech-Start-ups moneymeets ist das Provisionsabgabeverbot verfassungswidrig und nicht mit dem EU-Recht zu vereinbaren.

Fin-Tech ist die Abkürzung für Financial Technology und steht als Sammelbegriff für alle Technologien rund um Finanzdienstleistungen.

Die Start-ups und Unternehmen im FinTech-Segment orientieren sich an den Geschäftsfeld der alteingesessenen Banken und Versicherungen und suchen sich einzelne Dienstleistungen aus, die sie sozusagen digitalisiert anbieten.

Die angebotenen Dienstleistungen reichen von internetbasierten beziehungsweise mobilen Zahlungssystemen wie Paypal über Vermögensverwaltung bis zu Versicherungsprodukten.

Clark sorgt für Aufsehen

Die bekanntesten Anbieter im Versicherungssegment sind Appsichern, eine Versicherungsplattform, die situativen Versicherungsschutz via App oder Mobile Shop vermittelt und friendsurance, ein Versicherungsanbieter mit Crowdsourcing-Anteil.

Zuletzt sorgte das Berliner Start-up Clark für Aufsehen in der Branche. Das Unternehmen ging Mitte Juni als Online-Versicherungsmakler an den Markt. Das Angebot von Clark richtet sich an junge Akademiker, die zunächst ihre bestehenden Policen mithilfe von Clark digitalisieren und verwalten können.

In einem zweiten Schritt will das Unternehmen auch Versicherungen vermitteln. Zum einen bietet das FinTech Online-Beratung an und zum anderen will es sich durch mehr Transparenz und Provisionsoffenlegung vom klassischen Makler absetzen.

Seite zwei: Verzicht auf Abschluss- und Bestandsprovisionen

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