26. August 2015, 10:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Versicherungsbranche: Digitalisierung als Effizienzchance begreifen

Die digitale Transformation führt zu markanten Umbrüchen und erschließt neue Formen der Wertschöpfung und des Austausches. Während die traditionell eher konservativ agierende Versicherungsbranche noch damit beschäftigt ist, die Folgen dieses Wandels einzuschätzen, haben Konsumenten ihn längst vollzogen.

Gastbeitrag von Jens Kant, Insurance Profiler GmbH

Versicherungsbranche

“Nach dem Amazon-Prinzip ermöglicht die digitale Kollaboration Maklern künftig einheitliche übergreifende Zugangswege zu Versicherern”.

“Always on” genießen Verbraucher bereits die Vorteile von Mobilität und Konnektivität beim Shoppen – oder bei ihren Bankgeschäften.

Das Ziel: In allen digitalen Kanälen kommunizieren

Doch die Versicherer sind in ihrer Interaktion immer noch sehr brief-, fax- und mailorientiert. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie umfangreiche Haftungs- und Dokumentationspflichten erfüllen müssen.

Besonders beim Austausch mit Vertriebspartnern stehen E-Mails an vorderer Stelle, parallel oft noch von Originaldokumenten auf dem Postweg begleitet. Und gerade im Mailverkehr ist der Datenschutz nur sehr schwierig zu gewährleisten.

Kann die Transformation für die Branche unter solchen Prämissen überhaupt zügig gelingen? Sie kann – und sie wird eine neue Effizienz etablieren.

Denn wo bislang viel Papier bedruckt, gescannt, verwaltet und versandt wurde, gibt es neue kollaborative Plattformen im Netz mit Schnittstellen für den gesicherten Datentransfer und Austausch – wahlweise via Mail, (Live-)Chat oder Instant Messaging. Das schafft den postalischen Versand nicht gänzlich ab, integriert ihn aber zielführender in die Kommunikation.

Digitale Kollaboration reduziert Aufwände und beschleunigt Abläufe

Wer sich auf solch einer Plattform zur digitalen Kollaboration zusammenfindet, benötigt keine umständlichen Identifikationsrituale mehr. Eine einmalige Registrierung und der Log-in im geschützten Bereich gewährleisten Personalisierung, Zugriffsrechte sowie automatische, vorgangsbezogene Zuordnung der Dokumente und des Schriftverkehrs in seiner gesamten Historie, datenschutzkonform, transparent und revisionssicher.

Je Vorgang werden die Prozesse einfacher und schneller, Art und Ablauf präziser und verbindlicher – das erhöht auch die Motivation zu handeln.

Seite zwei: Effizienzchance speziell im B2B-Bereich

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne und Genehmigungen legen wieder zu

Der US-Immobilienmarkt hat sich nach einem leichten Dämpfer wieder besser entwickelt. Nach einem Rückgang im August erhöhten sich im September sowohl die Baubeginne als auch die Baugenehmigungen wieder. 

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...