6. Dezember 2016, 14:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Sinkende Überschussbeteiligung auch bei Ergo

Die Lebensversicherer der Ergo Group passen die Überschussbeteiligung 2017 nach zwei Jahren stabiler Gesamtverzinsung für die klassischen Lebensversicherungsprodukte an.

Dr-Dr-Michael-Fauser-300dpi in Sinkende Überschussbeteiligung auch bei Ergo

Michael Fauser, Vorstandsvorsitzender der Ergo Lebensversicherung AG

Man senke die Gesamtverzinsung um 0,45 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent und reagiere damit auf die weiter andauernde Niedrigzinsphase an den Kapitalmärkten, teilte das Unternehmen mit. Für ältere Tarifgenerationen mit höherem Garantiezins reduziert Ergo die Schlussüberschussbeteiligung.

“Die Ergo Lebensversicherer verfügen über starke und belastbare Kapitalanlagen. Wir müssen jedoch heute sicherstellen, dass diese Stabilität unseren Kunden auch zukünftig zugutekommt”, sagte Michael Fauser, Vorstandsvorsitzender der Ergo Lebensversicherung AG. “Das aktuelle Kapitalmarktumfeld und Prognosen über die weitere Entwicklung machen eine Anpassung der Überschussbeteiligung 2017 erforderlich.”

Ergebnisse im Detail

Bei der Ergo Lebensversicherung beträgt die Summe aus Garantiezins und laufender Verzinsung im kommenden Jahr 2,25 Prozent. Dazu kommen 0,35 Prozent aus Schlussüberschussbeteiligung und Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven. Damit beträgt die Gesamtverzinsung 2,6 Prozent.

Garantiezins und laufende Verzinsung für die Victoria Leben betragen 2,05 Prozent. Die Kunden erhalten dazu 0,35 Prozent aus Schlussüberschussbeteiligung und Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven. Die Gesamtverzinsung beläuft sich somit auf 2,4 Prozent.

Die Ergo Direkt Lebensversicherung setzt die Summe aus Garantiezins und laufender Verzinsung auf 2,75 Prozent fest. Die Kunden erhalten dazu 0,25 Prozent aus dem Schlussüberschuss. Die Gesamtverzinsung liegt damit bei 3,0 Prozent.

Zuvor hatten bereits die Stuttgarter, Alte Leipziger, Nürnberger und Allianz ihre Überschussbeteiligungen gesenkt. (kb)

Foto: Ergo

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Munich Re fürchtet starke Hurrikan-Saison im Atlantik

Die bevorstehende Hurrikansaison im Nordatlantik wird in diesem Jahr nach Einschätzung von Geowissenschaftlern vermutlich heftiger als üblich ausfallen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wären schwere Sturmtreffer auf Land besonders problematisch, warnte der weltgrößte Rückversicherer Munich Re am Freitag.

mehr ...

Immobilien

Nach Neuregelung der Maklercourtage: Forderung nach Sachkundeprüfung für Makler

Durch die Neuregelung der Maklerprovision ist eine Steigerung der Qualität und Professionalisierung der Maklerbranche zu erwarten. Dazu gehört nach Meinung von Re/Max Germany auch ein Examen noch Meisterbrief die für den Maklerberuf bislang nicht nötig seien.

mehr ...

Investmentfonds

Wie wahrscheinlich sind negative Zinssätze?

Negative Zinssätze sind wieder in den Schlagzeilen. Die Märkte haben begonnen, die Chance einzupreisen, dass sowohl die US-Notenbank als auch die Bank of England gezwungen sein werden, die Zinsen zu senken und die Nullgrenze zu durchbrechen, um ihre Wirtschaft zu stützen und den wachsenden disinflationären Druck auszugleichen. Aber wie wahrscheinlich ist dies und warum wird jetzt darüber gesprochen? Ein Kommentar von Colin Finlayson, Co-Manager des Kames Strategic Global Bond Fund

mehr ...

Berater

Corona: KI als Sofortsicherheit für Soforthilfe

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sorgen dafür, dass die digitale Transformation an Fahrt aufnimmt. Daraus ergeben sich aber auch neuartige Problemstellungen. Die Betrugsversuche bei den online zu beantragenden Corona-Hilfen zeigen in beispielhafter Weise, welche das sind und wie sie zu lösen wären. Gastbeitrag von Frank S. Jorga, WebID Solutions

mehr ...

Sachwertanlagen

Bisher kaum Corona-Prospektnachträge bei Publikums-AIFs

Nur drei Prospekte von geschlossenen alternativen Investmentfonds (AIFs) für Privatanleger, die vor der Corona-Krise aufgelegt wurden und sich noch in der Platzierung befinden, wurden bislang durch spezielle Risikohinweise zu den möglichen Folgen der Pandemie ergänzt.

mehr ...

Recht

BVDW sieht Gefahr eines „Digitalen Lockdown“

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sein Urteil im Fall Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die Planet49 GmbH gesprochen. Demnach reicht eine bereits vorangekreuzte Checkbox nicht aus, um den Anforderungen an eine Einwilligung beim Setzen von Cookies zu entsprechen. Dies war zu erwarten. Der BGH hat aber nicht eindeutig darüber entschieden, ob prinzipiell eine Einwilligung des Nutzers für den Einsatz von Cookies zur Erstellung von Nutzerprofilen für Zwecke der Werbung oder Marktforschung  erforderlich ist.

mehr ...