Alte Leipziger gibt Rechtsschutzsparte auf

Die Alte Leipziger verkauft ihre Rechtsschutzsparte einschließlich ihrer Tochter Rechtsschutz Union Schaden GmbH an die Itzehoer Versicherungen. Die Finanzaufsicht Bafin und das Bundeskartellamt müssen noch zustimmen.

Auf die Rechtsschutzsparte der Alten Leipziger wird nach Angaben des Konzerns im Geschäftsjahr 2017 mit 330.000 Verträgen ein Umsatzanteil von 67 Millionen Euro entfallen.
Auf die Rechtsschutzsparte der Alten Leipziger wird nach Angaben des Konzerns im Geschäftsjahr 2017 ein Umsatzanteil von 67 Millionen Euro entfallen.

Vor dem Hintergrund des Bedingungs- und Preiswettbewerbs in der Sachversicherung und wachsender Investitionen in die Digitalisierung wolle man sich künftig stärker auf Kernsparten konzentrieren, teilte die Alte Leipziger mit.

Mit den Itzehoer Versicherungen seien Garantien für den Standort München und den Erhalt der Arbeitsplätze vereinbart worden. Die Rechtsschutzversicherungsverträge der Kunden bleiben nach Angaben der Alten Leipziger unter den neuen Eigentumsverhältnissen unangetastet.

Vertriebliche Zusammenarbeit

Im Rahmen einer vertrieblichen Zusammenarbeit zwischen der Alten Leipziger und der Itzehoer soll die Zusammenarbeit in der Rechtsschutzsparte mit den angeschlossenen Vertriebspartnern auch unter dem neuen Eigentümer am Standort München fortgesetzt werden.

Auf die Rechtsschutzsparte der Alten Leipziger wird nach Angaben des Konzerns im Geschäftsjahr 2017 mit 330.000 Verträgen ein Umsatzanteil von 67 Millionen Euro entfallen. Insgesamt sind 87 Mitarbeiter in München beschäftigt. (kb)

Foto: Shutterstock

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