30. November 2017, 06:00
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bAV-Reform: Neue Chancen für den Vertrieb

Die Kommunikation zwischen den heute bereits involvierten Stakeholdern Arbeitgeber, Produktanbieter, Vermittler und Arbeitnehmer ist mit hohem Aufwand verbunden. Künftig sind zusätzlich die Bedürfnisse der Tarifvertragsparteien zu adressieren.

Dieses Komplexitäts- und Aufwandsdilemma lässt sich mittels softwaregestützter Lösungen effizient auflösen und bietet darüber hinaus neue Ansätze und Chancen. Neben den rein wirtschaftlichen Vorteilen digitaler und automatisierter Lösungen wird mehr Transparenz für alle Beteiligten hergestellt.

Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss wird Nachfrage erhöhen

Die Vernetzung aller Beteiligten ist aus meiner Sicht Grundvoraussetzung für eine einfache, zukunftsfähige und kosteneffiziente bAV. Auch Vermittler, die aktuell noch keinen bAV-Schwerpunkt haben, können die neuen Chancen, die das BRSG und die Digitalisierung mit sich bringen, für sich nutzen.

Der Einstieg in die komplexe bAV erfordert natürlich, dass man bereit ist, sich intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen. Dass heute Beratungssoftware – entlang eines roten Fadens – durch das Gespräch führt, macht den Einstieg sicherlich leichter als noch vor einigen Jahren.

Durch das BRSG haben wir ab 2019 einen verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss. Das wird die Rentabilität der bAV für Beschäftigte und damit die Nachfrage und den Beratungsbedarf erhöhen.

Martin Bockelmann ist Gründer und Vorstand der xbAV AG.

Foto: XbAV

 

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